CARGOLO Online Spedition - Fracht und Transporte buchen

Ladungsarten im Überblick
FTL, LTL, Teil- & Komplettladung.

Stückgut, Teilladung oder Komplettladung — welche Ladungsart passt zu Ihrer Sendung? Vergleichen Sie Definitionen, Kosten und Eignung und buchen Sie den passenden Transport digital.

Nur für Gewerbetreibende: buchbar für Unternehmen, Händler und Behörden
ab 89€
Stückgut (LTL)
pro Palette, innerdeutsch
ab 490€
Teilladung (PTL)
ab ~3 Lademeter
33
Europaletten
Komplettladung (FTL)
150+
Spediteure
für jede Ladungsart
Aktualisiert: Juni 2026

Frachttransport

Was sind Ladungsarten? FTL, LTL, Teil- und Komplettladung

Ladungsarten unterscheiden Transporte nach Sendungsgröße: Beim Stückgut (LTL, Less than Truck Load) werden mehrere Sendungen von 1 bis 6 Paletten zusammengeladen. Eine Teilladung (PTL) belegt ab etwa 3 bis 6 Lademetern einen Teil des Lkw exklusiv. Eine Komplettladung (FTL, Full Truck Load) füllt den gesamten Lkw mit bis zu 33 Europaletten und fährt ohne Umschlag direkt zum Ziel.

Welche der Ladungsarten Sie wählen, richtet sich vor allem nach der Sendungsgröße — also nach der Anzahl der Paletten, den Lademetern und dem Gewicht. Die Fachbegriffe FTL und LTL stammen aus dem Englischen und haben deutsche Entsprechungen: FTL (Full Truck Load) entspricht der Komplettladung beziehungsweise Vollladung, LTL (Less than Truck Load) dem Stückgut. Die Teilladung (PTL, Part Truck Load) liegt als dritte Hauptform dazwischen.

Diese Seite ist die Entscheidungs-Ebene: Sie hilft Disponenten und Einkäufern, vor der Buchung die richtige Ladungsart zu bestimmen. Die Detailtiefe zu einzelnen Ladungsarten finden Sie auf den Spezialseiten — etwa zum Stückgut-Transport (LTL) oder zur Beiladung. Die Ladungsart ist Teil eines effizienten Supply Chain Managements.

Die vier Ladungsarten

Die Ladungsarten im Detail

Stückgut, Teilladung, Komplettladung und Sammelgut — so unterscheiden sich die Ladungsarten in Größe, Umschlag und Eignung.

Stückgut (LTL — Less than Truck Load)

1–6 Paletten · zusammengeladen

Mehrere Sendungen verschiedener Versender teilen sich einen Lkw und werden über Umschlagläger geleitet. Die günstigste Ladungsart für kleinere Mengen. Stückgut-Transport (LTL)

Teilladung (PTL — Part Truck Load)

ab ~3–6 Lademeter · Teil des Lkw exklusiv

Ihre Sendung belegt einen festen Teil des Laderaums exklusiv — schneller als Stückgut, da weniger Umschlag, und günstiger als eine Komplettladung. Ideal für mittlere Mengen.

Komplettladung (FTL — Full Truck Load / Vollladung)

ganzer Lkw · bis 33 Europaletten / ~24 LDM

Ein Versender mietet den gesamten Lkw exklusiv für eine Direktfahrt ohne Umschlag. Die schnellste und schonendste Ladungsart, ideal für große, zeitkritische oder empfindliche Sendungen.

Sammelgut / Sammelgutverkehr

gebündelter Netz-/Systemverkehr

Im Sammelgutverkehr bündeln Speditionen viele kleine Sendungen über ein festes Linien- und Hub-Netz. Verwandt mit Stückgut, aber stärker auf systematische Netzwerk-Logistik ausgerichtet. Beiladung

Der Vergleich

FTL vs. LTL vs. Teilladung — der Unterschied im Vergleich

Stückgut (LTL), Teilladung (PTL) und Komplettladung (FTL, Full Truck Load) Kriterium für Kriterium gegenübergestellt.

Der Unterschied: Bei LTL (Stückgut) teilen sich mehrere Versender einen Lkw, die Ware wird über Umschlagläger geleitet — günstig, aber mit Umschlag und längerer Laufzeit. Bei FTL (Komplettladung) mietet ein Versender den ganzen Lkw exklusiv für eine Direktfahrt — schneller und schonender, aber erst ab etwa 18 bis 24 Lademetern wirtschaftlich. Die Teilladung (PTL) liegt dazwischen.

KriteriumStückgut (LTL)Teilladung (PTL)Komplettladung (FTL)
Sendungsgröße1–6 Palettenca. 6–18 Palettenganzer Lkw / bis 33 Paletten
Lademeter (LDM)bis ~3 LDMca. 3–13 LDMbis ~24 LDM
Umschlag im Hubja (Sammelgut)teilweisenein (Direktfahrt)
Laufzeit2–4 Tage1–3 Tage1–2 Tage
Kosten-Logikpro Palette (günstig)pro LademeterPauschale pro Fahrt
Eignungkleine Mengenmittlere Mengengroße / empfindliche Ware
Umschlag-Risikohöhermittelminimal

Vor- & Nachteile

Vor- und Nachteile der Ladungsarten

Jede Ladungsart hat ihre Stärken — und ihren Kompromiss. Diese Gegenüberstellung zeigt, wofür Stückgut, Teil- und Komplettladung jeweils die richtige Wahl sind.

Stückgut (LTL) ist bei 1 bis 6 Paletten am günstigsten, bringt aber Umschlag und 2 bis 4 Tage Laufzeit mit sich. Die Teilladung (PTL) bietet exklusiven Laderaum ohne den vollen FTL-Preis und liefert in 1 bis 3 Tagen. Die Komplettladung (FTL, Full Truck Load) ist mit 1 bis 2 Tagen am schnellsten und schonendsten, aber erst ab etwa 18 bis 24 Lademetern wirtschaftlich.

Stückgut (LTL)

  • Günstigster Stückpreis bei kleinen Mengen
  • Hohe Netz-Abdeckung, viele Relationen täglich
  • Keine Mindestmenge nötig
  • Mehrfacher Umschlag im Hub
  • Höheres Beschädigungsrisiko
  • Längere Laufzeit (2–4 Tage)

Teilladung (PTL)

  • Exklusiver Laderaum ohne FTL-Vollpreis
  • Weniger Umschlag als Stückgut
  • Gutes Preis-Zeit-Verhältnis für mittlere Mengen
  • Teurer als Stückgut bei wenigen Paletten
  • Verfügbarkeit abhängig von freien Touren
  • Nicht für 1–2 Paletten wirtschaftlich

Komplettladung (FTL)

  • Schnellste Laufzeit per Direktfahrt
  • Kein Umschlag = minimales Schadensrisiko
  • Planbarer Festpreis, fixe Termine
  • Höchster Absolutpreis
  • Erst ab ~18–24 LDM wirtschaftlich
  • Bei Teilauslastung zahlen Sie den ganzen Lkw

Kosten & Preislogik

Was kostet welche Ladungsart? — Die Preisfaktoren

Die Kostenlogik unterscheidet sich je Ladungsart: Stückgut (LTL) wird pro Palette berechnet (innerdeutsch ab etwa 89 €), die Teilladung (PTL) pro belegtem Lademeter (ab etwa 490 €) und die Komplettladung (FTL, Full Truck Load) als Pauschale pro Fahrt nach Kilometern. Da sich bei Stückgut mehrere Versender den Lkw teilen, ist der Stückpreis dort am niedrigsten.

Ein einzelner Festpreis lässt sich nicht pauschal angeben — er hängt von Strecke, Lademetern, Gewicht und Marktauslastung ab. Entscheidend ist, dass jede Ladungsart einer eigenen Preislogik folgt. Wer die kennt, findet den Kostenkipppunkt zwischen den Ladungsarten und vermeidet, für wenige Paletten unnötig einen ganzen Lkw zu bezahlen.

Stückgut (LTL)

Preis pro Palette bzw. nach Lademeter

Palettenzahl, Lademeter, Gewicht, Sperrgut-/Gefahrgut-Zuschläge, Postleitzahl-Relation. Da sich viele Versender den Lkw teilen, ist der Stückpreis am niedrigsten.

Teilladung (PTL)

Preis pro belegtem Lademeter

Anzahl der Lademeter, Gewicht, Strecke und Auslastung der Tour. Sie zahlen nur den exklusiv belegten Laderaum-Anteil — der Kostenkipppunkt gegenüber teurem Stückgut.

Komplettladung (FTL)

Pauschale pro Fahrt (km + Tagessatz)

Entfernung in Kilometern, Be-/Entladezeit, Fahrzeugtyp und Marktauslastung. Der Preis ist mengenunabhängig — ob halb oder voll beladen, der ganze Lkw (Full Truck Load) wird berechnet.

Preisangaben sind innerdeutsche Richtwerte inkl. Abholung und Zustellung (Stand: Juni 2026). Der verbindliche Festpreis hängt von Strecke, Maßen und Gewicht ab — im Preisrechner in Sekunden ermittelbar.

Laufzeiten

Lieferzeiten & Transitzeiten der Ladungsarten

Die Komplettladung (FTL) ist mit 1 bis 2 Tagen am schnellsten, weil sie als Direktfahrt ohne Umschlag rollt. Die Teilladung (PTL) erreicht das Ziel in 1 bis 3 Tagen, Stückgut (LTL) wegen des Hub-Umschlags in 2 bis 4 Tagen. Je mehr Umschlagpunkte eine Sendung durchläuft, desto länger die Transitzeit.

Die Laufzeit ergibt sich nicht aus der Geschwindigkeit des Lkw, sondern aus der Zahl der Umschläge. Stückgut wird im Sammelgutverkehr über mehrere Umschlagläger geleitet — jeder Hub kostet Zeit. Die Komplettladung umgeht das komplett: Sie wird einmal beladen, fährt direkt und wird einmal entladen.

Für zeitkritische Sendungen ist daher die Komplettladung oder eine Express-Teilladung die richtige Wahl. Wer Spielraum hat, spart mit Stückgut. Die genauen Transitzeiten hängen zusätzlich von der Relation (innerdeutsch oder EU) und der Tagesauslastung ab.

Komplettladung (FTL)

Direktfahrt ohne Umschlag

1–2 Tage

Teilladung (PTL)

teilweiser Umschlag

1–3 Tage

Stückgut (LTL)

Sammelgut über Hub-Netz

2–4 Tage

Verpackung & Sicherung

Verpackung & Ladungssicherung je Ladungsart

Je häufiger eine Sendung umgeschlagen wird, desto robuster muss die Verpackung sein. Stückgut (LTL) braucht stabile, palettierte und mit Stretchfolie gesicherte Ware, weil sie mehrfach bewegt wird. Bei der Komplettladung (FTL) reicht oft eine einfachere Sicherung, da die Ware nur einmal be- und entladen wird. Ab 30 kg muss jede Sendung palettiert und unterfahrbar sein.

Die richtige Ladungssicherung ist gesetzlich vorgeschrieben (§ 22 StVO, VDI 2700) und schützt vor Schäden und Haftungsrisiken. Wie aufwendig sie ausfällt, hängt direkt von der Ladungsart ab — vor allem davon, wie oft die Ware unterwegs angefasst wird.

Stückgut (LTL)

Höchste Anforderungen: stabile Europalette, Stretchfolie, Umreifungsband und klare Kennzeichnung. Die Ware wird mehrfach im Hub umgeschlagen — ungesicherte Sendungen werden abgelehnt.

Teilladung (PTL)

Mittlerer Aufwand: palettiert und gegen Verrutschen gesichert. Weniger Umschlag als Stückgut, aber der Laderaum wird mit anderen Teilladungen geteilt — Antirutschmatten empfohlen.

Komplettladung (FTL)

Geringster Umschlag-Stress: einmal beladen, Direktfahrt, einmal entladen. Sicherung mit Zurrgurten und formschlüssiger Stauung im Auflieger genügt meist — ideal für empfindliche Ware.

Praxis-Tipp: Den Lademeter Ihrer palettierten Sendung vorab berechnen — das bestimmt nicht nur den Preis, sondern auch, ob Stückgut, Teil- oder Komplettladung die richtige Ladungsart ist.

Entscheidungshilfe

Welche Ladungsart ist die richtige?

Die einfachste Faustregel orientiert sich an Palettenzahl und Lademetern Ihrer Sendung.

Eine Komplettladung lohnt sich ab etwa 18 bis 24 Lademetern beziehungsweise rund 24 bis 33 Europaletten, bei zeitkritischen Direkttransporten oder bei empfindlicher Ware, die keinen Umschlag verträgt. Unterhalb von 6 Paletten ist Stückgut günstiger, dazwischen die Teilladung.

1

1–6 Paletten

Stückgut (LTL)

Kleinere Mengen fahren am wirtschaftlichsten als Stückgut im Sammelgutverkehr. Bei nur ein bis zwei Paletten lohnt sich oft eine Beiladung.

2

6 Paletten bis halber Lkw

Teilladung (PTL)

Wird die Sendung zu groß für Stückgut, aber nicht groß genug für einen ganzen Lkw, ist die Teilladung der Kostenkipppunkt — exklusiver Laderaum-Anteil ohne den vollen FTL-Preis.

3

Ganzer Lkw / zeitkritisch / empfindlich

Komplettladung (FTL)

Ab etwa 18–24 Lademetern, bei Direkttransport-Bedarf oder bei Ware, die keinen Umschlag verträgt, ist die Komplettladung die richtige Ladungsart.

Kostenkipppunkt: Sobald die Stückgut-Preise mehrerer Paletten zusammen teurer werden als ein Teilladungs-Festpreis, lohnt der Wechsel zur Teilladung.
Empfindliche oder hochwertige Ware spricht für die Komplettladung — ohne Umschlag sinkt das Schadensrisiko deutlich.
Zeitkritische Sendungen profitieren von der FTL-Direktfahrt (Full Truck Load) ohne Hub-Umweg.
Faustregel Lademeter: bis ~3 LDM Stückgut, ~3 bis 13 LDM Teilladung, ab ~18 bis 24 LDM Komplettladung.

Branchen & Use-Cases

Welche Ladungsart für welche Branche?

Vom E-Commerce bis zum Maschinenbau — typische Anwendungsfälle zeigen, welche Ladungsart in welcher Branche dominiert.

E-Commerce & Handel

Stückgut (LTL)

Nachschub von wenigen Paletten an Filialen oder Fulfillment-Center — flexibel, günstig und ohne Mindestmenge.

Produktion & Zulieferer

Teilladung (PTL)

Mittlere Chargen an Bauteilen oder Halbfertigware zwischen Werken — exklusiver Laderaum bei kalkulierbarer Laufzeit.

Maschinen- & Anlagenbau

Komplettladung (FTL)

Große, schwere oder empfindliche Ware (Full Truck Load) als Direktfahrt ohne Umschlag — schonend und termingenau.

Lebensmittel & Konsumgüter

Stückgut & Teilladung

Schnelldrehende Ware in unterschiedlichen Mengen — je nach Bestellgröße flexibel zwischen LTL und PTL wählbar.

Bau & Baustoffe

Komplettladung (FTL)

Voluminöse Paletten-Ware und Schüttgut auf festen Relationen — der ganze Lkw direkt zur Baustelle.

Groß- & Außenhandel

alle Ladungsarten

EU-weiter Warenverkehr in jeder Mengenklasse — vom einzelnen Stückgut-Karton bis zur Komplettladung über Grenzen.

Verkehrsträger

FTL, LTL & Teilladung über alle Verkehrsträger

Das Prinzip von Komplettladung (FTL), Teilladung (PTL) und Stückgut (LTL) gilt nicht nur im Straßentransport. Auch in der See- und Luftfracht gibt es die Unterscheidung zwischen voller und geteilter Auslastung — im Container etwa als FCL (Full Container Load) und LCL (Less than Container Load). Die Frage „voller oder geteilter Laderaum?" zieht sich durch alle Verkehrsträger.

Im Straßentransport (Landfracht) sind FTL, LTL und Teilladung die gängigsten Ladungsarten. In der Seefracht entspricht die Komplettladung dem FCL-Container, die Teilladung der LCL-Sammelcontainer-Ware. In der Luftfracht unterscheidet man ebenfalls zwischen kompletter Charter-Kapazität und konsolidierter Sammelfracht.

Für intermodale Transporte — etwa Lkw plus Bahn oder Lkw plus Seeschiff — lässt sich die passende Ladungsart je Streckenabschnitt kombinieren. CARGOLO bündelt alle Verkehrsträger auf einer Plattform, sodass Sie für jede Sendungsgröße und Route die wirtschaftlichste Ladungsart wählen können.

Straße (Lkw)

FTL · PTL · LTL / Stückgut

See (Container)

FCL · LCL

Luft

Charter · Sammelfracht

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Häufig gestellte Fragen zu Ladungsarten

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu FTL, LTL, Teilladung, Komplettladung und Sammelgut.

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