CARGOLO Online Spedition - Fracht und Transporte buchen
Service-Hub Straßengüterverkehr

Landverkehr in Europa.
FTL, PTL und LTL.

LKW-Verkehre nach Ladungsart, Relation und Sendungsprofil einordnen. Einzelne Landfracht kalkulieren oder regelmäßige europäische Relationen anfragen.

3
Ladungsarten
LTL, PTL und FTL
Europa
Netzwerk
National und grenzüberschreitend
Door-to-Door
Prinzip
Abholung bis Zustellung
B2B
Fokus
Spot oder feste Relation
Aktualisiert: August 2026

Verkehrsträger einordnen

Was ist Landverkehr?

Landverkehr umfasst Transporte auf Straße und Schiene. Im CARGOLO-Servicekatalog steht diese Seite für straßengebundenen Güterverkehr per LKW in Deutschland und Europa. Der Modus verbindet Abholung und Zustellung direkt oder bindet See-, Luft- und Bahnfracht über Vor- und Nachläufe an.

Der Straßengüterverkehr trägt laut Eurostat rund drei Viertel der landgebundenen Güterverkehrsleistung in der EU. Entscheidend ist seine direkte Flächenabdeckung: Rampe, Produktionsstandort, Lager und Empfänger lassen sich ohne festen Hafen- oder Terminalzugang verbinden.

Landfracht ist die konkrete Sendung innerhalb dieses Systems. Wenn du bereits Relation, Termin und Packstückdaten kennst, wechselst du zur Landfracht-Kalkulation und Buchung. Diese Seite behält dagegen Definition, Ladungsarten, europäische Planung und Netzintegration.

Europäischer Landverkehr mit LKW auf einer Fernverkehrsrelation

Direkt bis zur Rampe

Der LKW verbindet Werk, Lager und Empfänger direkt. Bei See-, Luft- oder Bahnfracht übernimmt er den Vor- und Nachlauf.

FTL, PTL und LTL

Welche Ladungsarten gibt es im Landverkehr?

LTL bündelt kleinere Sendungen in einem gemeinsamen Netz, PTL reserviert einen Teil der Fahrzeugkapazität und FTL nutzt die Ladeeinheit exklusiv. Die Auswahl richtet sich nach Laderaum, Gewicht, Ware, Stapelbarkeit, Umschlagbedarf, Relation und Termin, nicht nach einer einzelnen pauschalen Palettengrenze.

LadungsartEinsatzNetzprinzipPlanungsfokus
Stückgut (LTL)Kompakte Sendungen und einzelne PalettenGebündelter Lauf über UmschlagpunkteMaße, Gewicht und Stapelbarkeit sind entscheidend
Teilladung (PTL)Mittlere Sendungen mit festem LaderaumanteilReservierte Kapazität in einem FahrzeugLademeter, Termin und Umschlagbedarf prüfen
Komplettladung (FTL)Große, sensible oder direkt zu fahrende SendungenExklusiv genutzte LadeeinheitFahrzeug, Zeitfenster und Zugang abstimmen

Europäische Planung

Wie wird europäischer Landverkehr geplant?

Europäischer Landverkehr verbindet Sendungsprofil, Ladungsart, Relation, Zugang, Zeitfenster und Dokumente zu einem durchgängigen Lauf. Ein FTL-Direktverkehr wird anders organisiert als LTL über ein Hub. Drittlandbezug, Gefahrgut, Hebebühne oder Fixtermin verändern die Planung zusätzlich.

Relation und Netz

Start, Ziel, Entfernung, Grenzverlauf und verfügbare Abfahrten bestimmen den passenden Lauf.

Sendungsprofil

Packstücke, Maße, Gewicht, Stapelbarkeit und Warenart grenzen LTL, PTL oder FTL ein.

Zugang und Umschlag

Rampe, Hebebühne, Avis, Zufahrt und mögliche Umschlagpunkte gehören in die operative Planung.

Zeitfenster

Abholung, Fixtermin, Fahrzeit und gesetzliche Ruhezeiten müssen als vollständiger Lauf zusammenpassen.

Ware und Sicherung

Empfindliche, schwere, temperaturgeführte oder deklarationspflichtige Ware braucht zusätzliche Prüfung.

Dokumente

Frachtbrief, Warenangaben und bei Drittlandbezug mögliche Zollunterlagen müssen konsistent sein.

Die Europäische Kommission nennt als reguläre tägliche Lenkzeit 9 Stunden; unter definierten Bedingungen sind zweimal pro Woche 10 Stunden möglich. Diese 9/10-Regel zeigt, warum Distanz allein keine verbindliche Transitzeit ergibt.

Operativer Ablauf

Wie wird ein LKW-Verkehr organisiert?

Ein LKW-Verkehr beginnt mit dem Sendungsprofil, führt über die Wahl von LTL, PTL oder FTL zur Laufplanung und endet mit Transportsteuerung und Zustellung. Entscheidend sind klare Übergaben: Abholung, mögliche Hubs, Hauptlauf, Avis und Empfänger müssen dieselben Sendungsdaten verwenden.

Sendungsprofil einordnen

Packstücke, Maße, Gewicht, Ware, Stapelbarkeit und Priorität vollständig aufnehmen.

Ladungsart wählen

LTL, PTL oder FTL nach gebundener Kapazität, Umschlagbedarf und Termin bestimmen.

Lauf planen

Abholung, Hauptlauf, mögliche Hubs, Zustellung und Zeitfenster miteinander verbinden.

Transport steuern

Status, Übergaben, Abweichungen und dokumentierte Meilensteine bis zur Zustellung verfolgen.

Vor- und Nachlauf

Welche Rolle spielt Landverkehr im intermodalen Transport?

Landverkehr verbindet Versender und Empfänger mit Hafen, Flughafen oder Bahnterminal. Der LKW übernimmt Vorlauf, Nachlauf oder beide Strecken. Für eine belastbare Transportkette müssen Übergabepunkt, Zeitfenster, Dokumente, Ladeeinheit und Zustellanforderungen bereits mit dem Hauptlauf abgestimmt werden.

Häufige Fragen

Landverkehr kurz erklärt

Antworten zu Straßengüterverkehr, LTL, PTL, FTL, Laufplanung und Vor- sowie Nachläufen.

Nächster Schritt

Detail passend zur Aufgabe wählen

Kalkuliere eine konkrete Sendung auf der Landfracht-Seite oder vertiefe Ladungsart, Direktfahrt und Gefahrgut auf den jeweiligen Spezialseiten. Der Landverkehr-Hub bleibt damit der fachliche Owner für Verkehrsträger, Europa, Netz und LTL-, PTL- sowie FTL-Systematik.

Konkrete Sendung

Landfracht kalkulieren und buchen

Du kennst Abholort, Ziel, Termin, Packstücke, Maße und Gewicht? Wechsel zur transaktionalen Landfracht-Seite und prüfe dort Angebot, Leistungsumfang und Buchungsmöglichkeit für deine konkrete Sendung.

Landfracht kalkulieren
Wiederkehrende Verkehre über Rahmenkonditionen anfragen

Die CARGOLO App

Deine Logistik. Immer dabei.

Vom Angebot bis zur Ankunft: Mit der CARGOLO App hast du deine Transporte auch unterwegs im Blick.

  • BuchenPreise vergleichen
  • VerfolgenSendungen im Blick
  • VerwaltenDokumente griffbereit

Für die Nutzung benötigst du ein CARGOLO-Konto.

CARGOLO App auf dem iPhone: Landtransporte mit Sendungsstatus, Abholung und Zustellung im Überblick
Ein Konto. Web & App.