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Import aus der Türkei nach Deutschland
Zoll, Kosten & Transportwege.

Berechnen Sie jetzt Ihre Frachtkosten für den Import aus der Türkei. LKW, Bahn, Seefracht oder Luftfracht – mit Zollabwicklung in einer Hand.

150+
Partnerspeditionen
Mit Türkei-Routen
4
Transportwege
LKW, Bahn, See, Luft
ab 4 Tage
Lieferzeit
Per LKW Istanbul-DE
0 %
Zoll bei A.TR
Dank EU-Zollunion
Aktualisiert: Mai 2026

Leitfaden

Was bedeutet Import aus der Türkei nach Deutschland?

Beim Import aus der Türkei nach Deutschland werden Waren aus einem Drittland in die EU eingeführt. Dank der seit 1996 bestehenden EU-Türkei-Zollunion entfallen für die meisten Industriegüter und verarbeiteten Agrarprodukte die Einfuhrzölle. Erforderlich ist jedoch eine A.TR-Bescheinigung als Präferenznachweis. Die 19 % Einfuhrumsatzsteuer fällt unabhängig davon an, ist aber als Vorsteuer abzugsfähig.

Die Türkei ist 2025 der sechstgrößte Handelspartner der EU und einer der wichtigsten Beschaffungsmärkte für deutsche Unternehmen. Das bilaterale Handelsvolumen zwischen Deutschland und der Türkei lag 2024 bei rund 26 Milliarden Euro beim Import, davon allein etwa 2,1 Milliarden Euro im Agrarbereich (Quelle: BMEL). Für deutsche Importeure spielt die Türkei eine doppelte Rolle: als Brücke zwischen Europa und Asien und als eigenständige Produktionsregion mit kurzer Lieferzeit.

Im Vergleich zum Asien-Import bietet die Türkei einen entscheidenden Vorteil: 4–10 Tage statt 4–8 Wochen Lieferzeit. Per LKW erreichen Waren aus Istanbul Deutschland in 5–7 Tagen, per Seefracht ab Izmir oder Mersin in 10–14 Tagen. Wer importiert? Vor allem mittelständische Großhändler, Produzenten, E-Commerce-Unternehmen (Amazon FBA) und Industrieunternehmen, die Halbzeuge oder Komponenten beziehen.

Diese Seite richtet sich an gewerbliche Importeure und B2B-Logistikverantwortliche: Sie zeigt Zoll, Lieferzeiten, Kosten und alle Schritte vom Lieferanten bis zur Zustellung in Deutschland – inklusive Preisrechner für Ihre konkrete Sendung.

Zentrale Drehscheiben des Warenverkehrs sind die türkischen Häfen Istanbul, Izmir und Mersin sowie Industriezentren wie Bursa, Adana und Kocaeli. Im LKW-Verkehr läuft der weit überwiegende Teil über die Autobahn-Trasse Edirne–Sofia–Belgrad–München (E80/E70); ergänzend bedienen Bahnlinien wie der Trans-Balkan-Korridor und intermodale Züge ab Kapikule den deutschen Markt. Welche dieser Routen für Ihre Sendung am wirtschaftlichsten ist, hängt von Ladungsart, Eilbedarf und Zielregion ab.

Was importieren deutsche Unternehmen?

Wichtigste Importgüter aus der Türkei

Sechs Branchen dominieren den deutschen Import aus der Türkei. Mit der A.TR-Bescheinigung sind die meisten dieser Warengruppen zollfrei – nur die Einfuhrumsatzsteuer fällt an.

Textilien & Bekleidung

Die Türkei ist nach China der zweitgrößte Bekleidungslieferant der EU. Konfektionierte Mode, Stoffe, Heimtextilien und Sportbekleidung – häufig per LKW-Stückgut oder Komplettladung.

Maschinen & Anlagen

Werkzeugmaschinen, Industrieanlagen und Komponenten für den Maschinenbau – mit A.TR-Bescheinigung zollfrei. Häufig als LKW-Komplettladung oder Seefracht ab Mersin.

Automotive-Teile

Die Türkei zählt zu den EU-Top-3-Standorten für Automotive-Zulieferer: Autoteile, Motoren, Karosserieteile und Komponenten für deutsche OEMs und Tier-1-Lieferanten.

Lebensmittel (nicht-tierisch)

Haselnüsse (70 % Weltmarkt), Trockenfrüchte, Olivenöl, Gewürze, Tomatenmark, Pasta-Konserven. Bei Lebensmitteln nicht-tierischen Ursprungs zusätzlich das GDE erforderlich.

Bauprodukte

Stahl, Marmor, Keramikfliesen, Sanitärkeramik, Glas und Zement. Voluminöse Ware – oft im 40-Fuß-Container per Seefracht ab Izmir oder Mersin.

Chemie & Kunststoff

Kunststoffe, Granulate und chemische Erzeugnisse für die deutsche Industrie. Tankcontainer, Big Bags oder Kanistercontainer – je nach Gefahrgutklasse.

Bei Textilien dominieren Stückgut-Sendungen aus Istanbul und Bursa Richtung NRW und Bayern – häufig wöchentlich, in 5 bis 7 Tagen. Im Bereich Maschinen dagegen ist die Komplettladung (FTL) Standard: Werkzeugmaschinen und Industrieanlagen werden meist sortenrein zwischen Konya, Ankara und süddeutschen Werksstandorten transportiert. Lebensmittel nicht-tierischen Ursprungs – allen voran Haselnüsse aus der Schwarzmeer-Region – gehen häufig per Seefracht ab Mersin oder Trabzon nach Hamburg bzw. Bremen, weil die größeren Mengen den Container voll auslasten.

Für die Automotive-Branche sind oft Just-in-Time-Anlieferungen entscheidend: hier kommen LKW-Linienverkehre mit festen Abfahrtsfenstern zum Einsatz, teils ergänzt durch Luftfracht ab Istanbul für eilige Ersatzteile. Bauprodukte wie Marmor und Fliesen sind dagegen klassische Seefracht-Güter – schwer, voluminös und nicht zeitkritisch.

Datenbasis: BMEL-Statistik (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) und Eurostat. CARGOLO klärt vor Buchung die korrekte Zolltarifnummer (TARIC) für Ihre Ware – bei Unsicherheit empfiehlt sich eine verbindliche Zolltarifauskunft (vZTA) beim deutschen Zoll.

Rechtlicher Rahmen

EU-Türkei-Zollunion: So funktioniert der zollfreie Import

Die EU-Türkei-Zollunion gilt seit 1. Januar 1996 und umfasst alle Industriegüter sowie verarbeitete Agrarprodukte. Diese Waren können mit gültiger A.TR-Bescheinigung zollfrei in die EU eingeführt werden. Ausgenommen sind Agrarrohstoffe und Stahl-Produkte (ehemals EGKS-Waren) – hier gelten Präferenzabkommen mit reduzierten Zöllen über das EUR.1-Zertifikat.

Die Zollunion zwischen der Europäischen Union und der Türkei ist eines der ältesten und umfassendsten Handelsabkommen Europas. Sie deckt rund 98 % aller bilateral gehandelten Waren ab und ermöglicht den freien Warenverkehr ohne Einfuhrzölle – vorausgesetzt, der Präferenznachweis liegt vor. Die Zollanmeldung erfolgt in Deutschland elektronisch über das ATLAS-System der deutschen Zollverwaltung; in der Türkei läuft die Exportabwicklung über das vergleichbare BILGE-System.

In der Praxis bedeutet das: Wer regelmäßig Industriegüter aus der Türkei bezieht, spart durch die A.TR-Bescheinigung mehrere Tausend Euro pro Jahr an Zollgebühren – bei gleichzeitig erheblich geringerem bürokratischem Aufwand als bei einem Drittlandsimport ohne Präferenzabkommen. Die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) von 19 % fällt zwar weiterhin an, ist aber als Vorsteuer abzugsfähig und damit für umsatzsteuerpflichtige Unternehmen wirtschaftlich neutral.

A.TR-Bescheinigung

Für Industriegüter & verarbeitete Agrarprodukte

  • Was: Präferenznachweis für die Zollunion
  • Wer stellt aus: Türkischer Exporteur, abgestempelt vom türkischen Zoll
  • Gültigkeit: 4 Monate ab Ausstellung
  • Kosten: Keine – Routine-Dokument
  • Wirkung: 0 % Zoll auf Industriegüter

EUR.1-Zertifikat

Für Agrarrohstoffe & bestimmte Stahl-Produkte

  • Was: Ursprungsnachweis für nicht-zollunion-fähige Waren (Ursprungszeugnis)
  • Verwendung: Agrarrohstoffe, einige Stahl-Produkte
  • Wirkung: Zoll-Vorzug nach Präferenzabkommen (meist 0–8 %)
  • Wichtig: A.TR und EUR.1 sind nicht austauschbar – die korrekte Wahl entscheidet über die Zollfreiheit.

Hinweis: Ek Vergi (Zusatzzölle) – nur für Export IN die Türkei

Die Türkei erhebt seit 2011 auf über 5.000 Waren sogenannte Ek Vergi (Zusatzzölle) sowie teilweise GEKAP (Umweltabgaben). Diese gelten beim Export aus der EU in die Türkei – nicht bei Ihrem Import aus der Türkei. Für deutsche Importeure spielen Ek Vergi und GEKAP daher keine Rolle.

Transportoptionen

LKW, Bahn, Seefracht oder Luftfracht: Welcher Transportweg ist richtig?

Vier Modi stehen für den Türkei-Import zur Verfügung. Welcher passt, hängt von Menge, Eilbedarf und Warenwert ab.

Für den Import aus der Türkei nach Deutschland stehen vier Transportwege zur Verfügung: LKW (4–7 Tage, ab 1 Palette), Bahnfracht über die Trans-Balkan-Route (10–14 Tage, kostengünstig), Seefracht (10–14 Tage, FCL und LCL ab Istanbul, Izmir oder Mersin) und Luftfracht (1–3 Tage, für eilige Sendungen). LKW ist die häufigste Wahl: Türkei–Deutschland ist eine der dichtesten Trucking-Routen Europas.

TransportwegLieferzeitMindestmengeAb-PreisGeeignet für
LKW Stückgut (LTL)5–7 Tage1 Paletteab 290 EUR/PaletteTextilien, Maschinenteile, Mischsendungen
LKW Komplettladung (FTL)4–5 Tage21–33 Palettenab 2.800 EUR/LKWGroße Stückzahlen, sortenrein, eilig
Bahnfracht (Trans-Balkan)10–14 Tageab 1 Containerauf AnfrageSchwere Güter, planbare Lieferketten
Seefracht LCL12–18 Tageab 1 cbmab 180 EUR/cbmVolumengüter, kostensensitiv
Seefracht FCL (20'/40')10–14 Tage1 Containerab 1.400 EUR (20'), ab 2.100 EUR (40')Industriegüter, Volumen
Luftfracht1–3 Tageab 1 kgab 4,50 EUR/kgEilige Sendungen, Hochwertgüter

Preise als Richtwerte zzgl. Einfuhrumsatzsteuer und Zollabwicklungs-Gebühren. Beim CARGOLO-Preisrechner erhalten Sie den Sofort-Preis mit allen Inklusivleistungen für Ihre konkrete Sendung.

Beispiel-Routen Türkei → Deutschland

Istanbul → München

LKW · 5 Tage

Izmir → Hamburg

Seefracht · 14 Tage

Mersin → Bremen

Seefracht · 16 Tage

Istanbul → Frankfurt

Luftfracht · 1 Tag

Bursa → Köln

LKW · 6 Tage

Adana → Berlin

Bahn/LKW · 9 Tage

Im LKW-Verkehr unterscheiden Spediteure zwischen Stückgut (LTL) für einzelne Paletten, Teilladung ab etwa 8 Lademetern und Komplettladung (FTL) für volle Sattelzüge. Auf der Strecke Türkei-Deutschland sind sowohl klassische Linienverkehre als auch Carnet-TIR-Verkehre etabliert – Carnet TIR wird heute überwiegend für Nicht-EU-Routen genutzt, im Türkei-EU-Verkehr dominiert seit der Zollunion das normale T1/T2-Versandverfahren oder direkte Verzollung am Bestimmungsort.

Auch Häfen wie Istanbul (Ambarli, Haydarpaşa), Izmir (Aliağa) und Mersin sind regelmäßig im Plan – ebenso die Bahnverbindung über die Trans-Balkan-Route von Edirne und Kapikule nach Mitteleuropa. Für reine Landfracht-Linien können Sie über CARGOLO direkt einen Sofortpreis erhalten.

Was kostet der Import?

Türkei-Import: Kosten transparent kalkulieren

Die Gesamtkosten für einen Import aus der Türkei nach Deutschland setzen sich zusammen aus: Warenwert + Frachtkosten + Versicherung + 19 % Einfuhrumsatzsteuer + ggf. Zoll (entfällt bei Industriegütern mit A.TR) + Zollabwicklungs-Gebühr (50–150 EUR). Für eine Beispielsendung von 5 Paletten Textilien (Warenwert 10.000 EUR) ab Istanbul nach Berlin liegen die Gesamtkosten bei rund 13.700 EUR – effektiv unter 11.600 EUR nach Vorsteuerabzug.

Der größte Hebel für die Gesamtkosten liegt nicht im Frachtpreis selbst, sondern in der korrekten Zollwertberechnung und der Wahl des richtigen Incoterms. Vereinbart der Lieferant beispielsweise EXW (Ex Works), tragen Sie als Importeur Transport, Versicherung, Verzollung und Risiko ab dem Werkstor in der Türkei – bei DAP oder DDP übernimmt der Lieferant einen Großteil dieser Pflichten und kalkuliert sie in den Warenpreis ein.

Praxis-Tipp: Lassen Sie sich vom türkischen Lieferanten den Warenwert ohne Fracht- und Versicherungskosten auf der Handelsrechnung getrennt ausweisen. So vermeiden Sie Doppelverzollung und können den deklarierten Zollwert sauber gegenüber dem deutschen Zoll nachweisen.

Welche Kostenbestandteile gibt es?

Warenwert: Laut Handelsrechnung (Commercial Invoice) – Basis für den Zollwert.
Frachtkosten: ab 290 EUR/Palette LKW. Inklusive Abholung beim türkischen Lieferanten und Zustellung in Deutschland.
Versicherung (optional): 0,1–0,3 % des Warenwerts. Empfohlen ab Warenwert 5.000 EUR aufwärts.
Zoll: 0 % bei gültiger A.TR-Bescheinigung für Industriegüter. Sonst 0–25 % je nach Zolltarifnummer.
Einfuhrumsatzsteuer: 19 % auf den Zollwert (Warenwert + Fracht + Versicherung). Als Vorsteuer abzugsfähig.
Zollabwicklung: 50–150 EUR pauschal pro Sendung. Beinhaltet die ATLAS-Anmeldung beim deutschen Zoll.
Lebensmittel-Inspektion: Ab 30 EUR – nur bei Lebensmitteln nicht-tierischen Ursprungs (GDE).

Beispielkalkulation

5 Paletten Textilien, Istanbul → Berlin, Warenwert 10.000 EUR

Warenwert10.000 EUR
LKW-Fracht (5 Paletten)1.450 EUR
Versicherung (0,2 %)20 EUR
Zoll (mit A.TR-Bescheinigung)0 EUR
Einfuhrumsatzsteuer (19 %)2.179 EUR
Zollabwicklung95 EUR
Gesamtkosten13.744 EUR
EUSt als Vorsteuer abziehbar−2.179 EUR
Effektive Kosten11.565 EUR

Beispielrechnung Stand Mai 2026. Tatsächliche Preise je nach Sendung – via Preisrechner verbindlich kalkulierbar.

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Detaillierte Hintergründe zur Berechnung im Transportkosten-Leitfaden.

So funktioniert's

Import aus der Türkei in 6 Schritten organisieren

Von der Wahl des Incoterms bis zur Zollanmeldung über ATLAS – so läuft Ihr gewerblicher Türkei-Import strukturiert ab.

1

Lieferant auswählen und Incoterm vereinbaren

Klären Sie mit Ihrem türkischen Lieferanten den passenden Incoterm: EXW oder FCA (Sie organisieren den Transport), FOB für Seefracht (Lieferant liefert bis Hafen) oder DAP/DDP (Lieferant bis Tür in Deutschland). Bei DDP übernimmt der Lieferant die Verzollung – inkludiert das aber selten korrekt.

2

EORI-Nummer beantragen

Als gewerblicher Importeur benötigen Sie eine EORI-Nummer (Economic Operators Registration and Identification). Diese beantragen Sie kostenlos online beim deutschen Zoll. Ohne EORI ist keine elektronische Zollanmeldung über das ATLAS-System möglich. Die Ausstellung dauert in der Regel 1–3 Werktage.

3

A.TR-Bescheinigung anfordern

Lassen Sie sich vom türkischen Exporteur die A.TR-Bescheinigung ausstellen. Diese muss vom türkischen Zoll abgestempelt sein und ist 4 Monate gültig. Ohne A.TR fallen 0–25 % Einfuhrzoll je nach Zolltarifnummer (TARIC) an. Für Agrarrohstoffe wird stattdessen das EUR.1-Zertifikat benötigt.

4

Transportweg und Frachtspedition wählen

Wählen Sie den passenden Transportweg: LKW für kleine bis mittlere Sendungen (5–7 Tage), Seefracht für Volumengüter (10–18 Tage), Bahnfracht über die Trans-Balkan-Route als Alternative (10–14 Tage) oder Luftfracht für eilige Sendungen (1–3 Tage). Bei CARGOLO vergleichen Sie in unter 10 Sekunden 150+ Speditionen mit Türkei-Routen.

5

Dokumente vorbereiten

Für den Import benötigen Sie: Handelsrechnung (Commercial Invoice), Packing List, A.TR-Bescheinigung oder EUR.1-Zertifikat, CMR-Frachtbrief (bei LKW) oder Bill of Lading (Seefracht) oder Air Waybill (Luftfracht) sowie Ihre EORI-Nummer. Bei Lebensmitteln nicht-tierischen Ursprungs zusätzlich das GDE (Gemeinsames Dokument für die Einfuhr).

6

Zollanmeldung und Warenempfang

Die Zollanmeldung erfolgt elektronisch über das ATLAS-System – meist durch Ihre Spedition. Ermitteln Sie den Zollwert (Warenwert + Transportkosten + Versicherung), zahlen Sie 19 % Einfuhrumsatzsteuer (als Vorsteuer abzugsfähig) und prüfen Sie die Ware bei Anlieferung gegen die Dokumente und die Voranmeldung beim Zollamt.

Diese Reihenfolge ist nicht willkürlich: Ohne EORI-Nummer können Sie keine ATLAS-Anmeldung durchführen, ohne A.TR-Bescheinigung wird die Sendung mit dem regulären Drittlands-Zollsatz belegt, und ohne klar definierten Incoterm streiten Sie im Schadensfall mit dem Lieferanten über die Haftung. Wer zum ersten Mal aus der Türkei importiert, sollte mindestens 2–3 Wochen Vorlauf einplanen – allein die EORI-Beantragung dauert in der Regel 1 bis 3 Werktage, die A.TR-Ausstellung beim türkischen Lieferanten weitere 2 bis 5 Tage.

Erfahrene Importeure mit etablierten Lieferantenbeziehungen schaffen den gesamten Prozess vom Auftrag bis zur Anlieferung in 7 bis 12 Tagen – inklusive A.TR-Ausstellung, Transport per LKW und Zollabfertigung in Deutschland. Bei eingespielten Routen wird die A.TR-Bescheinigung zusammen mit der Handelsrechnung digital vorab übermittelt; der CMR-Frachtbrief wird beim Beladen im türkischen Werk ausgestellt und elektronisch im ATLAS-System hinterlegt. Bei Lebensmitteln nicht-tierischen Ursprungs ist zusätzlich die Voranmeldung beim Zollamt per GDE-Dokument Pflicht – CARGOLO-Partner übernehmen das auf Wunsch komplett.

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Keine versteckten Gebühren. Die Preise enthalten Abholung, Hauptlauf, Zustellung und Zollabwicklung. EUSt wird separat ausgewiesen und ist als Vorsteuer abziehbar.

Häufige Fragen

FAQ: Import aus der Türkei nach Deutschland

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Zoll, A.TR-Bescheinigung, Lieferzeiten, Kosten und Dokumenten beim gewerblichen Import.

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