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Import aus den USA nach Deutschland
Zoll, Kosten & Transportwege.

Berechnen Sie jetzt Ihre Frachtkosten für den Import aus den USA: Luftfracht typisch 7,00 € je kg, Seefracht-Sammelgut unter 1 m³ typisch 1.060 € von Haus zu Haus. Container auf Anfrage, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer separat.

7,00 €/kg
Luftfracht 100–300 kg
typisch, USA → Deutschland
1.060 €
Seefracht unter 1 m³
typisch je Sendung, Haus zu Haus
rund 30 Tage
Seefracht Tür zu Tür
Planwert im CARGOLO-Rechner
19 %
Einfuhrumsatzsteuer
ermäßigt 7 % für bestimmte Waren

Leitfaden

Was bedeutet Import aus den USA nach Deutschland?

Beim Import aus den USA nach Deutschland kommen Waren aus einem Nicht-EU-Staat in die EU. Die Einfuhrumsatzsteuer von 19 % fällt immer an, Zoll auf Industriegüter mit US-Ursprung seit 1. Juli 2026 nicht mehr. Luftfracht kostet bei 100 bis 300 kg typisch 7,00 € je kg, Seefracht-Sammelgut unter 1 m³ typisch 1.060 € von Haus zu Haus.

Die USA sind nach China Deutschlands zweitwichtigster Handelspartner. Laut Statistischem Bundesamt (Pressemitteilung Nr. 056 vom 20. Februar 2026) importierte Deutschland 2025 Waren im Wert von 94,3 Mrd. Euro aus den USA, 2,7 % mehr als im Vorjahr; damit waren die USA das drittwichtigste Lieferland. Ob Elektronik, Maschinen, pharmazeutische Produkte oder Fahrzeuge: Wer Waren aus den USA nach Deutschland importieren möchte, muss Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und die verschiedenen Transportwege kennen. Dieser Leitfaden erklärt alle Schritte, Kosten und Dokumente für den Import aus den USA, von der Warenwahl über die Verzollung bis zum Warenempfang. CARGOLO transportiert gewerbliche Sendungen ab dem einzelnen Packstück oder der Palette; private Pakete laufen über Paketdienste wie DHL, UPS oder FedEx.

Da die USA kein EU-Mitgliedstaat sind, gelten für den Import aus den USA nach Deutschland die EU-Importregeln für Drittländer. Das bedeutet: Anders als beim Warenverkehr innerhalb der EU ist eine Zollanmeldung erforderlich, und es fallen Einfuhrabgaben an. Dies gilt sowohl für gewerbliche B2B-Importe als auch für Privat-Bestellungen bei US-Onlineshops. Der Unterschied ist bedeutend: Während B2B-Importeure eine EORI-Nummer benötigen (deren Gültigkeit sich vorab kostenlos online prüfen lässt, siehe EORI-Nummer prüfen) und die Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer abziehen können, tragen Privatpersonen die volle Abgabenlast.

Ein allgemeines Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA gibt es nicht, das geplante TTIP-Abkommen ist gescheitert. Seit 1. Juli 2026 erhebt die EU aber nach der Verordnung (EU) 2026/1455 auf Waren der Kapitel 25 bis 97 mit Ursprung in den USA keinen Zoll mehr, darunter Maschinen, Elektrotechnik und Pkw; die Regelung gilt bis 31. Dezember 2029. Die US-Zölle, die seit 2025 in den Nachrichten stehen, betreffen dagegen Waren, die von der EU in die USA gehen. Eine Spedition USA hilft Ihnen, diese Regeln einzuordnen und die Gesamtkosten Ihres Imports im Voraus zu kalkulieren.

Abgaben & Gebühren

Zoll und Einfuhrabgaben beim Import aus den USA

Seit 1. Juli 2026 gibt es für E-Commerce-Sendungen aus den USA keine 150-Euro-Zollfreigrenze mehr; bis 150 Euro Warenwert fällt eine Pauschale von 3 Euro je Warenposition an. Die Einfuhrumsatzsteuer von 19 % (ermäßigt 7 %) wird immer fällig. Für Industriegüter mit US-Ursprung erhebt die EU seit 1. Juli 2026 keine Zölle mehr.

Damit fallen beim Import aus den USA nach Deutschland bis zu vier Abgaben an: die Einfuhrumsatzsteuer, der Zoll nach Zolltarifnummer (bei Industriegütern mit US-Ursprung 0 %), bei kleinen E-Commerce-Sendungen die 3-Euro-Pauschale und für Alkohol, Tabak oder Kaffee die Verbrauchsteuer. Die 3-Euro-Pauschale betrifft nur E-Commerce- und Paketsendungen bis 150 Euro; gewerbliche Frachtsendungen (B2B) sind davon nicht erfasst. Die 22-EUR-Freigrenze der Einfuhrumsatzsteuer ist bereits seit Juli 2021 entfallen, auch auf Kleinsendungen fällt EUSt an. Stand der Angaben: Oktober 2026, Quellen: zoll.de, Internetbestellungen und EUR-Lex, Verordnung (EU) 2026/1455. Die Angaben sind Sachinformation, keine Zoll- oder Rechtsberatung.

Der Zollwert als Berechnungsbasis setzt sich zusammen aus dem Warenwert laut Handelsrechnung (Commercial Invoice) plus den Versandkosten und einer etwaigen Versicherung. Auf diesen Zollwert werden zunächst die Zollgebühren erhoben. Die Einfuhrumsatzsteuer wird dann auf den Zollwert plus die gezahlten Zollgebühren und die Beförderungskosten bis zum Bestimmungsort in der EU berechnet. Bei einem Warenwert von 1.000 EUR, Versandkosten von 200 EUR und einem Zollsatz von 5 % ergibt sich beispielsweise: Zoll = 60 EUR, EUSt = 239,40 EUR (19 % auf 1.260 EUR, ohne Beförderungskosten innerhalb der EU). Hat dieselbe Ware US-Ursprung und fällt unter die Kapitel 25 bis 97, entfällt der Zoll, und die EUSt beträgt 228 EUR (19 % auf 1.200 EUR). Eine eigene Sendung lässt sich in unter einer Minute mit dem Ratgeber Einfuhrabgaben berechnen kalkulieren, inklusive Verbrauchsteuern, Präferenzursprung und Landed Cost pro Stück.

Für bestimmte Warengruppen fallen zusätzlich Verbrauchsteuern an. Das betrifft insbesondere Alkohol, Tabak und Kaffee aus den USA. Die Verbrauchsteuer wird unabhängig von Warenwert und Zoll erhoben und richtet sich nach der importierten Menge. Bei Alkohol beispielsweise beträgt die Branntweinsteuer 13,03 EUR pro Liter reinen Alkohols. Diese Abgaben können den Import aus den USA bei bestimmten Produktkategorien erheblich verteuern.

Import aus USA nach Deutschland - Zolldokumente wie Commercial Invoice, Packing List und Bill of Lading auf Schreibtisch mit ATLAS-System
Einfuhrabgaben beim Import aus den USA nach Deutschland, Stand Oktober 2026
AbgabeSatzFälligBerechnungsbasis
Einfuhrumsatzsteuer19 % (7 % ermäßigt)Ab 0 EUR (immer)Zollwert + Zoll + Beförderung bis Bestimmungsort in der EU (+ Verbrauchsteuer)
Zoll auf Industriegüter mit US-Ursprung (Kapitel 25 bis 97)0 % seit 01.07.2026befristet bis 31.12.2029Zollwert
Zoll auf andere Waren (u. a. viele Agrarwaren, Ware ohne US-Ursprung)Satz laut Zolltarifnummer (TARIC)gewerbliche Frachtsendungen; E-Commerce-Pakete erst über 150 EURZollwert
Pauschalzoll E-Commerce3 EUR je Warenpositionnur E-Commerce- und Paketsendungen bis 150 EUR, seit 01.07.2026Anzahl der Warenpositionen
VerbrauchsteuerProduktabhängigAb 0 EUR (bestimmte Waren)Menge (Alkohol, Tabak, Kaffee)

Quellen: zoll.de (Internetbestellungen aus Nicht-EU-Staaten) und Verordnung (EU) 2026/1455, Stand Oktober 2026. Für ausgewählte Agrarwaren sieht die Verordnung ebenfalls 0 % oder Zollkontingente vor; den Satz für Ihre Ware zeigt die Zolltarifnummer im EZT bzw. TARIC.

Was ist die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt)?

Die Einfuhrumsatzsteuer ist das Pendant zur deutschen Umsatzsteuer für importierte Waren. Der Regelsatz beträgt 19 %, für bestimmte Produkte wie Lebensmittel und Bücher gilt der ermäßigte Satz von 7 %. Die EUSt wird auf den Zollwert zuzüglich der gezahlten Zollgebühren und der Beförderungskosten bis zum Bestimmungsort in der EU erhoben. Sie fällt auf jede Sendung aus den USA an, unabhängig vom Warenwert, also auch bei Sendungen unter 150 EUR und bei Waren mit 0 % Zoll.

Gewerbliche Importeure können die gezahlte Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer beim Finanzamt geltend machen. Für Unternehmen ist die EUSt daher ein durchlaufender Posten: Sie wird bei der regulären Umsatzsteuervoranmeldung verrechnet. Privatpersonen hingegen tragen die EUSt als endgültige Kostenbelastung. Satz, Formel und Vorsteuerabzug erklärt die Seite Einfuhrumsatzsteuer.

Die Berechnung der EUSt folgt einer festen Formel: (Warenwert + Transportkosten + Versicherung + Zollgebühren) x 19 %. Bei einem importierten Laptop mit 800 EUR Warenwert, 50 EUR Versand und 0 % Zoll (ITA-Abkommen) beträgt die EUSt beispielsweise 161,50 EUR.

Zollsätze und Zolltarifnummer (TARIC)

Jede Ware hat eine spezifische Zolltarifnummer (auch HS-Code oder TARIC-Code genannt), die den Zollsatz bestimmt. Der TARIC-Code ist eine 10-stellige Nummer, die im EU-Zolltarif hinterlegt ist. Die ersten 6 Stellen bilden den international einheitlichen HS-Code, die weiteren Stellen sind EU-spezifisch. Über das EU-TARIC-Portal können Sie den Zollsatz für Ihre Ware kostenlos online ermitteln; wie Sie die Nummer finden, zeigt der Ratgeber Zolltarifnummer ermitteln.

Seit 1. Juli 2026 gilt für Waren der Kapitel 25 bis 97 mit US-Ursprung ein Zollsatz von 0 %. Das umfasst unter anderem Maschinen (Kapitel 84), Elektrotechnik (85), Kraftwagen und Fahrzeugteile (87), pharmazeutische Erzeugnisse (30) sowie Textilien (50 bis 63). Entscheidend ist der nichtpräferenzielle Ursprung der Ware, nicht das Versandland: Ein Produkt, das in Asien gefertigt und nur aus einem US-Lager verschickt wird, fällt nicht darunter. Einen besonderen Präferenznachweis sieht die Verordnung nicht vor. Für Waren ohne US-Ursprung gelten weiter die regulären EU-Drittlandszollsätze laut TARIC.

Die korrekte Einreihung der Ware ist entscheidend: Ein falscher TARIC-Code führt zu Nachverzollungen und Strafzahlungen. Bei Unsicherheiten empfehlen wir, eine verbindliche Zolltarifauskunft (vZTA) beim Hauptzollamt einzuholen oder die Zollkosten über CARGOLO berechnen zu lassen.

150-Euro-Grenze und 3-Euro-Pauschale seit Juli 2026

Die frühere Zollfreigrenze von 150 Euro für E-Commerce-Sendungen aus Nicht-EU-Staaten ist seit 1. Juli 2026 entfallen. Seitdem erhebt der Zoll bei Paketen bis 150 Euro Warenwert pauschal 3 Euro je Warenposition, dazu wie bisher 19 % oder 7 % Einfuhrumsatzsteuer. Die frühere 22-EUR-Freigrenze der EUSt entfiel bereits am 1. Juli 2021.

Der Zoll spricht dabei von „Warenkategorien“ und meint damit die Positionen der Zollanmeldung. Ein Paket mit Kleidung und einem Elektronikartikel umfasst zwei Positionen, also 6 Euro Pauschalzoll. Für die Grenze von 150 Euro zählt der reine Warenwert ohne Versandkosten laut Rechnung. Bei Kleinsendungen übernimmt in der Regel der Paketdienst die Zollanmeldung und berechnet dafür eine eigene Servicepauschale von ca. 6 EUR.

Zusammengefasst: Unter 150 EUR Warenwert zahlen Sie beim Import aus den USA die 3-Euro-Pauschale je Warenposition und die Einfuhrumsatzsteuer (19 % bzw. 7 %). Über 150 EUR wird regulär verzollt, für Industriegüter mit US-Ursprung mit 0 %. Für gewerbliche Paletten- und Containersendungen spielt die Pauschale praktisch keine Rolle, weil deren Warenwert fast immer darüber liegt; erfasst sind ohnehin nur E-Commerce- und Paketsendungen. Geschenke von privat an privat bleiben bis 45 Euro Sachwert je Sendung abgabenfrei; für Sendungen von oder an Unternehmen gilt das nicht, auch wenn sie unentgeltlich sind (zoll.de, Geschenksendungen).

Kostenübersicht

Was kostet der Import aus den USA? Kostenübersicht

Luftfracht aus den USA nach Deutschland kostet bei 100 bis 300 kg typisch 7,00 € je Kilogramm von Haus zu Haus. Eine Seefracht-Sammelladung unter 1 m³ kostet typisch 1.060 € je Sendung, Container kalkuliert CARGOLO auf Anfrage. Zoll und Einfuhrumsatzsteuer kommen hinzu, die Einfuhrumsatzsteuer können Unternehmen als Vorsteuer abziehen.

Frachtpreise Import USA nach Deutschland: typischer Preis (Median), Spanne und Anzahl Kalkulationen je Verkehrsträger, Stand Oktober 2026
VerkehrsträgerTypischSpannenLeistungsumfang und Datenlage
Luftfracht 100 bis 300 kg7,00 € je kg6,21 bis 7,66 € je kg; je Sendung typisch 1.500 €15Haus zu Haus: Abholung beim Versender in den USA bis Zustellung in Deutschland. Kleine Stichprobe, nur Orientierung.
Luftfracht unter 100 kg und über 300 kgPreis im Rechnerkeine Zahl15Zu wenige Kalkulationen je Gewichtsklasse für einen typischen Wert.
Seefracht-Sammelgut (LCL) unter 1 m³1.060 € je Sendung1.040 bis 1.090 €10Haus zu Haus: Abholung in den USA, Seefracht bis Hamburg, Zustellung in Deutschland, Dokumentation und Importabfertigung. Kleine Stichprobe, nur Orientierung.
Seefracht-Sammelgut (LCL) ab 1 m³Preis im Rechnerkeine Zahl4Zu wenige Kalkulationen für einen typischen Wert.
Container 20 und 40 Fuß (FCL)auf Anfragekeine Zahl–Der Rechner berechnet USA-Container nicht automatisch, das Team erstellt ein individuelles Angebot.

Typisch = Median, Spanne = mittlere Hälfte aus den CARGOLO-Kalkulationen für den Import aus den USA (n je Zeile), August bis Oktober 2026, netto, Stand Oktober 2026. Keine Festpreise; den tagesaktuellen Preis zeigt der Rechner. Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und Transportversicherung sind nie enthalten. Für Seefracht aus den USA plant der Rechner von Tür zu Tür rund 30 Tage (Planwert).

20- und 40-Fuß-Container aus den USA

Preis auf Anfrage. Rund jede fünfte Import-Berechnung aus den USA im CARGOLO-Rechner betrifft einen vollen Container (27 von 128, Juni bis Oktober 2026). Nennen Sie Containergröße, Anzahl, Warengewicht, Abholort in den USA und Zielort in Deutschland, das Team kalkuliert Vor- und Nachlauf mit.

Container-Angebot anfragen

Kostenbestandteile beim USA-Import

Die Gesamtkosten für den Import aus den USA nach Deutschland setzen sich aus mehreren Positionen zusammen. Neben dem eigentlichen Warenwert fallen Transportkosten, Zollgebühren, Einfuhrumsatzsteuer und Abfertigungsgebühren an. Eine genaue Kalkulation aller Importkosten vorab ist entscheidend, um die Wirtschaftlichkeit des Imports sicherzustellen.

  • Warenwert laut Commercial Invoice
  • Transportkosten (abhängig von Transportweg und Volumen)
  • Zoll nach TARIC-Code (bei Industriegütern mit US-Ursprung seit Juli 2026 0 %)
  • Einfuhrumsatzsteuer (19 % auf Zollwert + Zoll + Beförderung bis Bestimmungsort in der EU)
  • Importabfertigung (bei Seefracht-Sammelgut aus den USA im Haus-zu-Haus-Preis enthalten, sonst eigene Position im Angebot)
  • Ggf. Verbrauchsteuer (Alkohol, Tabak, Kaffee)

Bei Kleinsendungen über Paketdienste wie DHL, UPS oder FedEx fällt zusätzlich eine Servicepauschale von ca. 6 EUR für die Zollabwicklung an. Der Paketdienst übernimmt in diesem Fall die Zollanmeldung und streckt die Abgaben vor. Bei DHL Express heißt diese Gebühr "Kapitalbereitstellungsprovision", bei UPS "Brokerage Fee".

Die Transportkosten variieren stark je nach Volumen, Gewicht und Dringlichkeit. Eine Seefracht-Sammelladung unter 1 m³ kostet aus den USA von Haus zu Haus typisch 1.060 €; in dieser Größe greift ein Mindestpreis je Sendung. Für volle 20- oder 40-Fuß-Container (FCL) nennt CARGOLO keinen Pauschalpreis, weil Abgangshafen, Vorlauf in den USA, Reederei und Saison den Preis stark verschieben; Container kalkuliert das Team auf Anfrage. Die Luftfracht liegt bei 100 bis 300 kg typisch bei 7,00 € pro Kilogramm und eignet sich besonders für wertvolle oder zeitkritische Sendungen.

Beispielrechnung: 5 Paletten Elektronik mit US-Ursprung

KostenpositionBetrag
Warenwert (Elektronik, US-Ursprung)25.000 EUR
Seefracht-Sammelgut USA → Deutschland (F)laut Rechner oder Angebot
Zoll (0 % bei US-Ursprung, Kapitel 84/85)0 EUR
Einfuhrumsatzsteuer 19 % auf Warenwert4.750 EUR
Einfuhrumsatzsteuer 19 % auf Fracht bis zur EU-Grenze19 % von F
Importabfertigungbei Sammelgut im Preis
Gesamtkosten29.750 EUR + F + 19 % EUSt auf F

Vereinfachte Beispielrechnung für den Import aus den USA nach Rechtslage Oktober 2026, keine Zollauskunft. Die Fracht F für fünf Paletten liegt über dem belegten Sammelgut-Band unter 1 m³ und steht deshalb im Rechner oder im Angebot, nicht in dieser Tabelle. Vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen erhalten die Einfuhrumsatzsteuer zurück, die echte Kostenbelastung sind dann Warenwert und Fracht. Bis Juni 2026 wären auf dieselbe Elektronik je nach Zolltarifnummer noch Zölle angefallen. Die Import-aus-USA-Kosten lassen sich mit dem CARGOLO-Preisrechner vorab kalkulieren. Transportkosten berechnen

Transportwege

Transportwege für den Import aus den USA nach Deutschland

Für den Import aus den USA nach Deutschland stehen drei Haupttransportwege zur Verfügung. Die Wahl hängt von Volumen, Gewicht, Dringlichkeit und Budget ab.

Seefracht aus den USA plant der CARGOLO-Rechner von Tür zu Tür mit rund 30 Tagen (Median der Kalkulationen, keine Garantie), Hafen zu Hafen mit rund 25 Tagen. Luftfracht ist deutlich schneller; ihre Laufzeit hängt von Gateway, Abflug und Zollfreigabe ab und steht im Angebot. Die Seestrecke steht laut Fahrplan im Angebot.

Alle Laufzeiten sind Planwerte aus unseren Kalkulationen, keine Zusage. Abfahrtsrhythmus, Umschlag im Sammellager und die Zollabfertigung können die tatsächliche Laufzeit deutlich verlängern. Laut Sea-Intelligence kamen im August 2026 weltweit nur 49,9 % der Containerschiffe pünktlich an; Details stehen im Marktbeispiel zur Fahrplantreue.

Import aus USA nach Deutschland - Containerschiff mit bunten Frachtcontainern auf dem Atlantik
KriteriumSeefrachtLuftfrachtExpress (KEP)
LaufzeitTür zu Tür rund 30 Tage (Planwert im Rechner)laut Angebot, je nach Gateway und Abfluglaut Paketdienst
KostenSammelgut unter 1 m³ typisch 1.060 € je Sendung, Container auf Anfrage100 bis 300 kg typisch 7,00 € je kglaut Tarif des Paketdienstes
Ideal fürGroße Mengen, schwere GüterWertvolle, eilige WarenKleine Pakete bis 31,5 kg
CarrierMaersk, MSC, Hapag-LloydLufthansa Cargo, UnitedDHL Express, UPS, FedEx

Seefracht aus den USA

Die Seefracht ist der günstigste Transportweg für den Import aus den USA nach Deutschland. Die wichtigsten US-Abgangshäfen sind New York/New Jersey (Ostküste), Los Angeles/Long Beach (Westküste), Houston (Golfküste) und Savannah (Südosten). Die Ware kommt in deutschen Zielhäfen wie Hamburg, Bremerhaven oder über den niederländischen Hafen Rotterdam an.

Beim Containertransport stehen verschiedene Optionen zur Verfügung: FCL (Full Container Load) für ganze Container auf Anfrage oder LCL (Less than Container Load) für Teilladungen, unter 1 m³ typisch 1.060 € von Haus zu Haus. Gängige Container-Typen sind 20ft (ca. 33 cbm), 40ft (ca. 67 cbm) und 40ft HC (High Cube, ca. 76 cbm). Carrier wie Maersk, MSC und Hapag-Lloyd bedienen die transatlantischen Routen mehrmals wöchentlich. Wie CARGOLO Sammelgut und ganze Container als Seefracht-Spediteur organisiert, beschreibt die Serviceseite.

Wie lange ein Containerschiff von Amerika nach Deutschland braucht, welche US-Häfen passen und was ein 40-Fuß-Container kostet, beantwortet die Seite Seefracht USA–Deutschland.

Wann lohnt sich der Luftweg beim USA-Import?

Luftfracht ist die schnellste Option für den Import aus den USA nach Deutschland. Die wichtigsten US-Abflughäfen sind JFK (New York), LAX (Los Angeles), ORD (Chicago O'Hare) und ATL (Atlanta). In Deutschland landen die Sendungen meist am Flughafen Frankfurt/Main (FRA), dem größten Cargo-Hub Europas, oder am Flughafen Leipzig/Halle (LEJ).

Luftfracht eignet sich besonders für verderbliche Waren, hochwertige Elektronik, Mustersendungen, Ersatzteile und zeitkritische Lieferungen. Hauptlauf und Door-to-Door-Zeit müssen dabei getrennt betrachtet werden. Der verbindliche Preis entsteht erst aus Route, Chargeable Weight, Service-Level, Warenart und der gewünschten Zollabwicklung. Was CARGOLO bei Luftfracht für Unternehmen übernimmt, beschreibt die Serviceseite.

Luftfracht USA–Deutschland mit Preisen je Gewichtsklasse für den transatlantischen Luftweg.

Anleitung

Schritt für Schritt: So importieren Sie Waren aus den USA

Der Import aus den USA nach Deutschland lässt sich in 6 klare Schritte unterteilen. Von der Lieferantenauswahl bis zur Ware in Ihrem Lager: So gelingt Ihr erster Import.

Dieser Schritt-für-Schritt-Prozess gilt für gewerbliche Importe. Privatpersonen, die Waren aus US-Onlineshops bestellen, können die Schritte 3 und 5 überspringen, da der Paketdienst die Zollabwicklung übernimmt. Bei größeren Sendungen oder regelmäßigen Importen empfehlen wir, eine Spedition zu beauftragen, die den gesamten Prozess für Sie steuert.

Import aus USA nach Deutschland - 6-Schritte Importprozess Infografik
1

Waren und Lieferant auswählen

Definieren Sie das Produkt und finden Sie einen zuverlässigen Lieferanten in den USA. Klären Sie Qualitätsstandards, Mindestbestellmengen und Lieferkonditionen. Prüfen Sie, ob die Ware in der EU zulassungs- oder genehmigungspflichtig ist.

2

Incoterms und Transportweg klären

Vereinbaren Sie mit Ihrem Lieferanten den passenden Incoterm: FOB (Free on Board) für Seefracht, FCA für Luftfracht oder DDP (Delivered Duty Paid) wenn der Lieferant die Verzollung übernehmen soll. Wählen Sie den Transportweg: Seefracht für große Mengen, Luftfracht für eilige Sendungen oder Express für kleine Pakete. Der US-Versender muss eine elektronische Ausfuhrmeldung (EEI) abgeben, wenn der Warenwert je Schedule-B-Nummer 2.500 US-Dollar übersteigt; für genehmigungspflichtige Waren gilt das unabhängig vom Wert.

Mehr zu Incoterms: Incoterms im Überblick | FOB (Free on Board) | CIF (Cost, Insurance, Freight) | DDP (Delivered Duty Paid)Quelle zur US-Ausfuhrmeldung: 15 CFR § 30.37 (eCFR)

3

EORI-Nummer beantragen

Beantragen Sie als gewerblicher Importeur kostenlos eine EORI-Nummer (Economic Operators Registration and Identification) beim deutschen Zoll über das IWM-Portal. Die EORI-Nummer ist Pflicht für jede gewerbliche Zollanmeldung in der EU.

4

Dokumente vorbereiten

Stellen Sie alle erforderlichen Dokumente zusammen: Commercial Invoice (Handelsrechnung), Packing List (Packliste), Bill of Lading (B/L) bei Seefracht oder Air Waybill (AWB) bei Luftfracht, und ggf. ein Ursprungszeugnis (Certificate of Origin). Für den Nullzoll auf Industriegüter zählt der nichtpräferenzielle US-Ursprung der Ware; einen besonderen Präferenznachweis sieht die Verordnung (EU) 2026/1455 nicht vor. Bei bestimmten Waren sind zusätzliche Einfuhrgenehmigungen erforderlich.

Zolldokumente Übersicht

5

Zollanmeldung und Verzollung

Die Zollanmeldung erfolgt elektronisch über das ATLAS-System. Ermitteln Sie den Zollwert (Warenwert + Transportkosten + Versicherung), bestimmen Sie den Zollsatz über die Zolltarifnummer (TARIC-Code; bei Industriegütern mit US-Ursprung seit Juli 2026 0 %) und zahlen Sie Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und ggf. Verbrauchsteuer. Bei Seefracht-Sammelgut aus den USA ist die Importabfertigung im Haus-zu-Haus-Preis von CARGOLO enthalten.

Zollabfertigung bei CARGOLO | Zollkosten berechnen

6

Ware empfangen und prüfen

Nehmen Sie die Lieferung am vereinbarten Ort entgegen und prüfen Sie die Ware gegen die Dokumente auf Vollständigkeit und Beschädigungen. Als Unternehmen können Sie die gezahlte Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer beim Finanzamt geltend machen.

Warengruppen

Welche Waren werden häufig aus den USA importiert?

Die größten Importgruppen aus den USA waren 2025 laut Destatis pharmazeutische Erzeugnisse, Luft- und Raumfahrzeuge sowie Elektronik und Optik. Für diese und alle anderen Industriegüter gilt bei US-Ursprung seit 1. Juli 2026 ein EU-Zollsatz von 0 %. Zoll fällt vor allem noch bei manchen Agrarwaren und bei Waren ohne US-Ursprung an, die Einfuhrumsatzsteuer immer.

Von Januar bis November 2025 importierte Deutschland aus den USA pharmazeutische Erzeugnisse für 13,7 Mrd. Euro, Luft- und Raumfahrzeuge für 11,2 Mrd. Euro und Datenverarbeitungsgeräte, Elektronik und Optik für 9,1 Mrd. Euro (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung N004 vom 20. Januar 2026). Dazu kommen Maschinen und Anlagen, Elektronik wie IT-Hardware und Halbleiter, Fahrzeuge und Fahrzeugteile, Chemikalien sowie Agrarprodukte. Die Tabelle zeigt die Warengruppen mit dem Zollsatz bei US-Ursprung nach Verordnung (EU) 2026/1455 und den Besonderheiten für den Import aus den USA nach Deutschland.

WarengruppeEU-Zollsatz bei US-Ursprung (seit 01.07.2026)Besonderheiten
Elektronik (Laptops, Smartphones)0 % (Kapitel 85)Funkgeräte brauchen CE-Konformität
Maschinen & Anlagen0 % (Kapitel 84)US-Ursprung muss feststehen
Fahrzeuge (PKW, Pickups)0 % (Kapitel 87)Nur in den USA gebaute Fahrzeuge
Textilien & Bekleidung0 % (Kapitel 50 bis 63)Ursprung prüfen, ein US-Lager allein reicht nicht
Pharma & Medizintechnik0 % (Kapitel 30, 90)Genehmigungspflicht
Agrarprodukteteils 0 % oder Kontingent, sonst TARICNur ausgewählte Positionen begünstigt
Kosmetik & NahrungsergänzungKosmetik 0 % (Kapitel 33), Nahrungsergänzung laut TARICEU-Konformität prüfen

Verbotene und beschränkte Waren

Nicht alle Waren dürfen uneingeschränkt aus den USA importiert werden. Verboten ist die Einfuhr von Waffen und Munition (ohne Genehmigung), bestimmten Kulturgütern und geschützten Tier- und Pflanzenarten nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES). Lebensmittel müssen EU-Konformität und die geltenden Hygienevorschriften erfüllen, Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel benötigen eine Zulassung für den europäischen Markt, und Chemikalien unterliegen der REACH-Verordnung.

Für Elektronik mit Funkmodulen (WLAN, Bluetooth) gilt die CE-Kennzeichnungspflicht. US-Geräte mit FCC-Zulassung benötigen zusätzlich eine EU-Konformitätserklärung. Die US-amerikanische Exportkontrolle (EAR/ITAR) kann zudem den Export bestimmter Hochtechnologie-Güter und Dual-Use-Produkte aus den USA beschränken.

Prüfen Sie vor dem Import, ob Ihre Ware genehmigungspflichtig ist. Die zuständigen Behörden sind das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für Dual-Use-Güter, das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) für Lebensmittel und das Bundeskriminalamt für Waffen.

Fahrzeugimport

Auto-Import aus den USA nach Deutschland

Für einen in den USA gebauten Pkw oder Pickup erhebt die EU seit 1. Juli 2026 keinen Zoll mehr; Kapitel 87 fällt unter die Verordnung (EU) 2026/1455. Die Einfuhrumsatzsteuer von 19 % auf Fahrzeugwert und Transportkosten bleibt. Dazu kommen eine TÜV-Einzelabnahme und gegebenenfalls Umrüstungen auf EU-Normen, etwa an Scheinwerfern oder Abgasanlage.

Ablauf des Auto-Imports

Der Auto-Import aus den USA nach Deutschland erfordert neben der Verzollung eine TÜV-Einzelabnahme gemäß EU-Vorschriften. US- Fahrzeuge müssen häufig umgerüstet werden: Scheinwerfer (Leuchtweitenregulierung nach ECE), Rückleuchten (EU-Normen mit separatem Nebelschlusslicht), Abgasanlage (EU-Abgasnorm) und Tachometer (km/h-Anzeige statt mph). Die Umrüstkosten hängen stark von Fahrzeugtyp und Umfang der nötigen Anpassungen ab; ein Angebot der Prüfstelle oder Werkstatt vor dem Kauf schafft Klarheit. Wichtig für den Zoll: Der Nullzoll gilt nur bei US-Ursprung. Ein in den USA gekauftes, aber in Japan oder Europa gebautes Auto hat in der Regel keinen US-Ursprung und wird mit dem regulären Drittlandszollsatz laut TARIC verzollt.

Der Transport erfolgt in der Regel per Containerschiff. Zwei Varianten stehen zur Verfügung: Fahrzeuge per RoRo verschiffen (Roll-on/Roll-off), wobei das Fahrzeug auf eigenen Rädern an und von Bord fährt, oder im geschlossenen Container für zusätzlichen Schutz. Für Seefracht-Sendungen aus den USA plant der CARGOLO-Rechner von Tür zu Tür rund 30 Tage (Median, keine Garantie). Bei Fahrzeugen hängt die Laufzeit von Verfahren und Abfahrt ab, die Seestrecke steht laut Fahrplan im Angebot und ist ab der Westküste länger als ab der Ostküste.

Besonders beliebt beim Auto-Import aus den USA nach Deutschland sind amerikanische Pickup-Trucks, Muscle Cars und Oldtimer. Der Auto-Import aus den USA lohnt sich besonders bei Fahrzeugen, die in Europa nicht oder nur eingeschränkt erhältlich sind. Beachten Sie: Bei Oldtimern über 30 Jahre kann unter bestimmten Voraussetzungen ein ermäßigter Zollsatz gelten. Den Fahrzeugtransport per RoRo oder im Container fragen Sie über das Formular unten an, mit Fahrzeugtyp, Maßen und Gewicht in den Zusatzangaben. Alle weiteren Transportwege für den USA-Transport finden Sie in der Übersicht.

Beispielrechnung Auto-Import

PositionBetrag
Fahrzeugwert (Beispiel, in den USA gebaut)30.000 EUR
Transport im Container oder per RoRo bis Deutschland (F)laut Angebot
Zoll (0 % bei US-Ursprung, Kapitel 87)0 EUR
EUSt 19 % auf den Fahrzeugwert5.700 EUR
EUSt 19 % auf den Transport bis zur EU-Grenze19 % von F
TÜV-Einzelabnahmelaut Prüfstelle
Umrüstungenlaut Werkstatt
Gesamtkosten35.700 EUR + F + 19 % EUSt auf F, plus Abnahme und Umrüstung

Vereinfachte Beispielrechnung, keine Zollauskunft. Zur Einordnung der Fracht F ein Marktwert: Ein 40-Fuß-Container von New York nach Rotterdam kostete laut Drewry World Container Index am 1. Oktober 2026 im Spotmarkt 1.118 US-Dollar, Hafen zu Hafen. Das ist ein Marktindex, kein CARGOLO-Preis: Abholung und Verladung in den USA, Hafenkosten, Verzollung und Zustellung fehlen darin, und für Strecken ab der US-Westküste nach Europa führen weder Drewry noch Freightos einen öffentlichen Indexwert. Fahrzeugtransporte kalkuliert CARGOLO deshalb immer individuell. Für Fahrzeuge ohne US-Ursprung käme der reguläre Zoll laut TARIC hinzu.

Zollpolitik

Welche Zölle gelten 2026 zwischen der EU und den USA?

Beim Import nach Deutschland erhebt die EU seit 1. Juli 2026 auf Industriegüter mit US-Ursprung keinen Zoll mehr, befristet bis 31. Dezember 2029. In der Gegenrichtung erheben die USA seit 24. Juli 2026 auf die meisten Waren aus der EU insgesamt 10 %; für Stahl, Aluminium, Kupfer, Fahrzeuge und Holzprodukte gelten eigene Zölle. Stand: 8. Oktober 2026.

Seit 2025 haben sich die Zölle zwischen der EU und den USA mehrfach geändert. Grundlage der heutigen Lage ist die Gemeinsame Erklärung von EU und USA vom 21. August 2025 mit einer Obergrenze von 15 % für US-Zölle auf die meisten EU-Waren. Die EU hat ihren Teil mit der Verordnung (EU) 2026/1455 umgesetzt. Sie kann die Zollsenkung allerdings aussetzen, etwa wenn die USA ihre Zusagen nicht einhalten; die Kommission legt dazu bis 1. Dezember 2026 einen Bericht vor. Eine Aussetzung gab es bis zum Stand dieser Seite nicht.

Zollchronik EU und USA 2025 und 2026 mit Quellen, Stand 8. Oktober 2026
DatumRichtungRegelungQuelle
21.08.2025beideGemeinsame Erklärung EU und USA, Rahmen mit 15-%-Obergrenze für die meisten US-Zölle auf EU-WarenWeißes Haus, Joint Statement
29.08.2025EU → USAUSA setzen die Zollfreigrenze von 800 US-Dollar für Kleinsendungen ausCBP
Februar 2026EU → USABefristeter Zuschlag von 10 % nach Section 122 des Trade Act von 1974VO (EU) 2026/1455, Art. 3
24.06.2026EU → USAAussetzung der 800-US-Dollar-Freigrenze gilt unbefristet für alle Wege außer dem PostnetzFederal Register 2026-12670
01.07.2026USA → EU0 % EU-Zoll auf Waren der Kapitel 25 bis 97 mit US-Ursprung, bis 31.12.2029VO (EU) 2026/1455
01.07.2026Nicht-EU → EU150-Euro-Zollfreigrenze für E-Commerce entfällt, 3 Euro Pauschalzoll je Warenpositionzoll.de
24.07.2026EU → USASection 122 ausgelaufen; Zusatzzoll nach Section 301 hebt den Gesamtsatz auf 10 %, Section-232-Waren ausgenommenUSTR, GTAI

Quellen, abgerufen am 8. Oktober 2026: EUR-Lex, USTR, Germany Trade & Invest, Federal Register und zoll.de. Die Gemeinsame Erklärung vom 21.08.2025 ist auf whitehouse.gov veröffentlicht.

Für Importeure in Deutschland heißt das: Bei Industriegütern mit US-Ursprung entfällt der Zoll, die Einfuhrumsatzsteuer bleibt. Prüfen Sie, ob Ihre Ware tatsächlich US-Ursprung hat, denn ein US-Lager allein reicht nicht. Für Agrarwaren gilt der Nullzoll nur für ausgewählte Positionen, teils über Zollkontingente. Die US-Zölle sind für Sie dann relevant, wenn Sie auch in die USA liefern: Seit 24. Juli 2026 stocken die USA den regulären US-Zollsatz für die meisten EU-Waren auf 10 % auf; liegt er bereits bei 10 % oder darüber, fällt kein Zusatzzoll an.

Weitere Änderungen sind möglich: Die USA prüfen in laufenden Section-301-Untersuchungen unter anderem Überkapazitäten in der EU und die Preisgestaltung von Arzneimitteln in Deutschland; ein Ergebnis stand zum Stand dieser Seite noch aus. Aktuelle Section-232-Sätze für Stahl, Aluminium und Fahrzeuge nennen wir bewusst nicht, weil sie sich kurzfristig ändern. Den Satz für Ihre Ware zeigt der US-Zolltarif (HTS).

Empfehlung: Die Handelspolitik zwischen den USA und der EU ändert sich regelmäßig. Prüfen Sie die aktuelle Lage vor jedem Import bei der IHK oder auf zoll.de. Die US-Zölle für Exporte nach Ware und Datum fasst die US-Zollchronik 2026 zusammen. Die Angaben auf dieser Seite sind Sachinformation, keine Zoll- oder Rechtsberatung.

Marktwerte

Was kostet ein Import aus den USA laut Marktindex?

Ein 40-Fuß-Container von New York nach Rotterdam kostete laut Drewry World Container Index am 1. Oktober 2026 im Spotmarkt 1.118 US-Dollar, Hafen zu Hafen. Luftfracht von Nordamerika nach Europa lag laut Freightos Air Index bei 1,01 US-Dollar je Kilogramm, Flughafen zu Flughafen. Beides sind Marktwerte ohne Abholung, Verzollung und Zustellung, keine CARGOLO-Preise.

Die Marktbeispiele stammen aus öffentlichen Indizes, abgerufen am 8. Oktober 2026. Sie zeigen, was der reine Hauptlauf im Spotmarkt kostet, wie stark die Richtung den Preis bestimmt und wie verlässlich Fahrpläne sind. Für eine Sendung von Haus zu Haus kommen Abholung in den USA, US-Ausfuhrabwicklung, Hafen- oder Flughafenkosten, Importabfertigung, Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und Zustellung hinzu; den Preis dafür zeigt der Rechner oder das Angebot.

Marktbeispiel 1: 40-Fuß-Container von der US-Ostküste nach Nordeuropa

Zwei unabhängige Indizes messen die Spotpreise für volle 40-Fuß-Container auf dem Nordatlantik. Beide zeigen dasselbe Bild: In Importrichtung kostet der Container nur gut ein Drittel der Exportrichtung. Zu Nordeuropa zählt Freightos unter anderem Hamburg und Rotterdam, zur US-Ostküste New York, Newark, Savannah und Charleston.

Marktindex 40-Fuß-Container Nordatlantik, Spotmarkt Hafen zu Hafen in US-Dollar, Stand Oktober 2026
IndexStreckeJe 40-Fuß-ContainerStand
Drewry WCINew York → Rotterdam1.118 USD (+32 % zum Vorjahr)1. Oktober 2026
Drewry WCIRotterdam → New York3.116 USD (+73 % zum Vorjahr)1. Oktober 2026
Freightos FBX21US-Ostküste → Nordeuropa1.031 USDAbruf 8. Oktober 2026
Freightos FBX22Nordeuropa → US-Ostküste2.711 USDAbruf 8. Oktober 2026

Rechenweg: 1.118 ÷ 3.116 ergibt 0,36 (Drewry), 1.031 ÷ 2.711 ergibt 0,38 (Freightos). Ein Container aus den USA kostete im Spotmarkt also 36 bis 38 % der Gegenrichtung. Quellen: Drewry World Container Index, Freightos Baltic Index. Marktindex Hafen zu Hafen, kein CARGOLO-Preis; volle Container aus den USA kalkuliert CARGOLO auf Anfrage.

Marktbeispiel 2: Luftfracht von Nordamerika nach Europa

Der Freightos Air Index misst Spotpreise für allgemeine Luftfracht zwischen Weltregionen, berechnet aus Buchungen von Spediteuren bei Airlines über die jeweils letzten sieben Tage. Wichtige Flughäfen im Index sind Los Angeles und Miami in den USA sowie Frankfurt und Amsterdam in Europa. Auch hier ist die Importrichtung günstiger: 1,01 ÷ 1,76 ergibt 0,57, der Kilopreis aus den USA lag also 43 % unter dem in die USA. Teurer als vor einem Jahr ist Luftfracht trotzdem: Laut Drewry lagen die Preise von den USA nach Europa im September 2026 um 21 % über dem Vorjahr.

  • Nordamerika → Europa (Freightos Air Index)1,01 USD/kg
  • Europa → Nordamerika (Freightos Air Index)1,76 USD/kg
  • USA → Europa zum Vorjahr (Drewry, Sept. 2026)+21 %

Spotpreise Flughafen zu Flughafen, Abruf 8. Oktober 2026. Nicht enthalten: Abholung, US-Ausfuhrabwicklung, Sicherheitskontrolle, Dokumentation, Importverzollung und Zustellung. Quellen: Freightos Air Index, Drewry Airfreight Price Index.

Marktbeispiel 3: Wie verlässlich sind Containerfahrpläne?

Sea-Intelligence wertet jeden Monat die Ankünfte von mehr als 60 Reedereien in 34 Fahrtgebieten aus. Im August 2026 kamen weltweit nur 49,9 % der Containerschiffe pünktlich an, der niedrigste Wert seit September 2022. Verspätete Schiffe lagen im Schnitt 6,81 Tage hinter dem Fahrplan. Rechenweg: Kommt ein Schiff um diesen Durchschnitt zu spät, werden aus rund 30 Tagen Planwert Tür zu Tür im CARGOLO-Rechner rechnerisch knapp 37 Tage. Wer termingebundene Ware importiert, plant deshalb Puffer ein oder wählt Luftfracht.

  • Pünktliche Ankünfte weltweit, August 202649,9 %
  • Veränderung zum Juli 2026−5,9 Prozentpunkte
  • Verspätung verspäteter Schiffe im Schnitt6,81 Tage
  • Veränderung zum Vorjahr+1,92 Tage

Quelle: Sea-Intelligence, Global Liner Performance, 29. September 2026. Weltweite Werte über alle Fahrtgebiete.

Was die Marktbeispiele zeigen

  • Container aus den USA kosteten im Spotmarkt 36 bis 38 % der Exportrichtung: 1.118 gegenüber 3.116 US-Dollar je 40-Fuß-Container (Drewry, 1. Oktober 2026).
  • Auch Luftfracht ist in Importrichtung günstiger: 1,01 gegenüber 1,76 US-Dollar je Kilogramm (Freightos Air Index, Abruf 8. Oktober 2026).
  • Indexwerte decken nur den Hauptlauf ab. Abholung in den USA, Importabfertigung, Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und Zustellung kommen hinzu, deshalb zählen bei der Anfrage Abholort und Lieferadresse.
  • Nur jedes zweite Containerschiff war im August 2026 pünktlich. Seefracht-Laufzeiten sind deshalb Planwerte, keine Zusage.

Marktwerte in US-Dollar für den Spotmarkt, keine CARGOLO-Preise und kein Angebot. Volle Container aus den USA fragen Sie über das Formular unten an.

Warum CARGOLO

Warum eine Spedition für den USA-Import beauftragen?

Der Import aus den USA nach Deutschland ist komplex: Zoll, Dokumente, Transportwege. Eine erfahrene Spedition spart Ihnen Zeit, Geld und Nerven.

Professionelle Speditionen kennen die aktuellen Zollsätze, verfügen über etablierte Carrier-Beziehungen und wickeln die komplette Zollanmeldung über das ATLAS-System für Sie ab. Das reduziert Fehlerrisiken und beschleunigt die Abfertigung.

Selbst importieren

  • -Zolltarif selbst recherchieren
  • -Dokumente einzeln vorbereiten
  • -Carrier selbst kontaktieren und verhandeln
  • -Zollanmeldung über ATLAS-System
  • -Fehlerrisiko bei Verzollung
  • -Kein Tracking über alle Stationen

Mit CARGOLO als Spedition

  • 150+ Partnerspeditionen weltweit
  • Digitale Plattform mit Sofort-Angeboten
  • Preisvergleich für See-, Luft- und Express-Fracht
  • Importabfertigung bei Seefracht-Sammelgut im Haus-zu-Haus-Preis
  • Online-Buchung und Sendungsverfolgung
  • Persönlicher Ansprechpartner

CARGOLO verbindet Sie mit über 150 Partnerspeditionen weltweit. Für den Import aus den USA nach Deutschland bieten wir Seefracht, Luftfracht und Expressversand aus einer Hand, mit Sendungsverfolgung und persönlicher Betreuung. Bei Seefracht-Sammelgut aus den USA sind Dokumentation und Importabfertigung im Haus-zu-Haus-Preis enthalten. Im Vergleich zu traditionellen Speditionen erhalten Sie Sofort-Preise online, buchen digital und verfolgen Ihre Sendung in Echtzeit.

150+ Partner

Weltweites Carrier-Netzwerk für jede Route

Sofort-Preise

Frachtkosten direkt online berechnen

Importabfertigung

Bei Seefracht-Sammelgut aus den USA im Haus-zu-Haus-Preis enthalten

Persönlich

Ihr Ansprechpartner für jeden Import

Gewerbliche USA-Anfrage

Import aus den USA anfragen

Für volle Container, Sondermaße, Fahrzeuge oder Sendungen ohne Sofortpreis erstellt das Team ein individuelles Angebot. Die Richtung USA → Deutschland ist vorausgewählt, Container wählen Sie unter Ladungsart. Wer vorab die Abgaben abschätzen möchte, nutzt den Ratgeber zum Berechnen der Einfuhrabgaben.

  • Auch für einzelne gewerbliche Sendungen
  • Abholtermin darf offen sein
  • Ihre Anfrage ist noch keine Buchung
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Häufig gestellte Fragen zum Import aus den USA

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Zoll, Kosten, Dokumente und Ablauf beim Import aus den USA nach Deutschland.

Seit 1. Juli 2026 erhebt die EU auf Industriegüter mit Ursprung in den USA keinen Zoll mehr, darunter Maschinen, Elektronik und Pkw (Verordnung (EU) 2026/1455, befristet bis 31.12.2029). Für andere Waren, etwa viele Agrarprodukte oder Ware ohne US-Ursprung, gilt der Satz laut Zolltarifnummer (TARIC). Bei E-Commerce-Paketen bis 150 EUR Warenwert fällt eine Pauschale von 3 EUR je Warenposition an. Die Einfuhrumsatzsteuer von 19 % (ermäßigt 7 %) wird immer fällig. Stand: Oktober 2026.

Die Kosten setzen sich aus Warenwert, Transportkosten, Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und gegebenenfalls Handling zusammen. Luftfracht aus den USA kostet bei 100 bis 300 kg typisch 7,00 € je Kilogramm von Haus zu Haus, eine Seefracht-Sammelladung unter 1 m³ typisch 1.060 € je Sendung (Mediane aus CARGOLO-Kalkulationen August bis Oktober 2026, netto). Volle Container kalkuliert CARGOLO auf Anfrage. Zoll und Einfuhrumsatzsteuer kommen hinzu und richten sich nach Warenwert und Zolltarifnummer.

Nein, nicht mehr. Die Zollfreigrenze von 150 EUR für E-Commerce-Sendungen aus Nicht-EU-Staaten ist seit 1. Juli 2026 entfallen. Seitdem erhebt der Zoll bei Paketen bis 150 EUR Warenwert pauschal 3 EUR je Warenposition. Die Einfuhrumsatzsteuer (19 %) fällt schon seit Juli 2021 auf alle Sendungen an, weil damals die frühere 22-EUR-Freigrenze entfallen ist. Bei Kleinsendungen übernimmt der Paketdienst die Zollabwicklung für eine Pauschale von ca. 6 EUR. Geschenke von privat an privat bleiben bis 45 EUR Sachwert je Sendung abgabenfrei; für Sendungen von oder an Unternehmen gilt das nicht. Gewerbliche Frachtsendungen fallen nicht unter die 3-EUR-Pauschale.

Für den Import aus den USA benötigen Sie: Commercial Invoice (Handelsrechnung), Packing List (Packliste), Bill of Lading (B/L) bei Seefracht oder Air Waybill (AWB) bei Luftfracht und ggf. ein Ursprungszeugnis (Certificate of Origin). Gewerbliche Importeure brauchen zudem eine EORI-Nummer für die elektronische Zollanmeldung über das ATLAS-System.

Die Transportdauer hängt vom gewählten Transportweg ab: Für Seefracht von den USA nach Deutschland plant der CARGOLO-Rechner von Tür zu Tür rund 30 Tage, inklusive Vor- und Nachlauf und Zollabfertigung, Hafen zu Hafen rund 25 Tage. Das ist der Median der Kalkulationen, keine Garantie; die Seestrecke steht laut Fahrplan im Angebot. Luftfracht ist deutlich schneller, ihre Laufzeit hängt von Gateway, Abflug und Zollfreigabe ab und steht im Angebot. Für Express-Pakete nennen DHL, UPS oder FedEx die Laufzeit.

Ja, für gewerbliche Importe aus den USA ist eine EORI-Nummer (Economic Operators Registration and Identification) Pflicht. Sie wird kostenlos beim deutschen Zoll über das IWM-Portal beantragt und dient als Identifikationsnummer bei der elektronischen Zollanmeldung. Ohne EORI-Nummer kann keine gewerbliche Zollanmeldung durchgeführt werden. Privatpersonen benötigen keine EORI-Nummer.

Verboten ist die Einfuhr von Waffen, bestimmten Kulturgütern und geschützten Tier-/Pflanzenarten (CITES). Beschränkt sind Lebensmittel (müssen EU-Konformität erfüllen), Medikamente (Zulassung in der EU nötig) und Chemikalien (REACH-Verordnung). Für bestimmte Waren wie Elektronik mit Funkmodulen gelten zusätzliche CE-Kennzeichnungspflichten. Alkohol, Tabak und Kaffee unterliegen der Verbrauchsteuer.

Ja, auch Privatpersonen können Waren aus den USA importieren. Dabei fallen Einfuhrumsatzsteuer (19 %) und bis 150 EUR Warenwert die Zollpauschale von 3 EUR je Warenposition an, darüber der Zoll laut Zolltarifnummer (bei Industriegütern mit US-Ursprung 0 %). Bei Paketsendungen über DHL, UPS oder FedEx übernimmt der Paketdienst die Zollabwicklung und berechnet eine Servicepauschale von ca. 6 EUR. Geschenke von privat an privat bleiben bis 45 EUR Sachwert je Sendung abgabenfrei. CARGOLO selbst transportiert gewerbliche Sendungen ab Packstück und Palette.

Ja, wenn das Fahrzeug US-Ursprung hat. Die Verordnung (EU) 2026/1455 erfasst das Zolltarif-Kapitel 87 mit Kraftwagen, Teilen und Zubehör. Maßgeblich ist der nichtpräferenzielle Ursprung: Ein in den USA gekauftes, aber in Japan oder Europa gebautes Auto hat in der Regel keinen US-Ursprung und wird regulär verzollt. Die Einfuhrumsatzsteuer von 19 % auf Fahrzeugwert und Transport fällt in jedem Fall an.

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Ob Seefracht, Luftfracht oder Express: Vergleichen Sie Frachtpreise, buchen Sie online und verfolgen Sie Ihren Import aus den USA. Volle Container und Sondermaße kalkuliert das Team auf Anfrage. Für Exporte und Transporte in beide Richtungen ist die Übersicht zum USA-Transport der richtige Startpunkt.

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