Handelsdaten
Rechnung, Warenwert, Verkäufer, Käufer, Warenbeschreibung und Incoterm.

CARGOLO prüft Fahrzeug- oder Maschinentyp, Maße, Gewicht, Zustand, Start, Ziel, Zeitraum, Terminalanforderungen sowie Vor- und Nachlauf. Erst nach der individuellen Machbarkeitsprüfung erhalten Firmenkunden ein belastbares Angebot.
Nicht im automatischen Preisrechner. Erst Eignung, Hafenpaar, Handling und aktuelle Transportoptionen prüfen.
Frachtprofil
Maße, Gewicht und Fahrzustand
Aktuelle Eignung
Hafenpaar, Terminal und Carrier
Gesamtkette
Seestrecke, Vor- und Nachlauf
Ein RoRo-Transport verbindet rollende gewerbliche Fracht mit einer individuell geplanten Seestrecke. Für Pkw-Flotten, Nutzfahrzeuge, Trailer oder rollfähige Maschinen passt ein Standardcontainer oft nicht, während eine normale Online-Kalkulation Fahrzustand, Bodenfreiheit, Hafenhandling und Sicherung nicht belastbar abbilden kann. Bei einer RoRo-Verschiffung, international auch als RoRo Shipping bezeichnet, werden deshalb zunächst Frachtprofil und aktuelle Transportoptionen gemeinsam geprüft. CARGOLO richtet diese Leistung an Unternehmen und koordiniert bei Bedarf auch Vorlauf, Zollschnittstellen und Nachlauf. Ein Sofortpreis oder eine pauschale Annahmezusage wäre ohne Maße, Gewichte, Fotos, Route und Termin nicht seriös. Das Ziel ist eine technisch passende, transparent abgegrenzte Transportkette mit einem individuellen Angebot.
Verfahren einordnen
Bei einem RoRo-Transport fährt oder rollt die Fracht über eine Rampe auf ein Schiff und am Ziel wieder herunter. Das Verfahren eignet sich vor allem für Fahrzeuge, Trailer und rollfähige Maschinen. Im Unterschied zur Containerverladung oder zum Kranhub bleibt die Ladung während des Hafenumschlags auf ihren eigenen Rädern oder einer geeigneten rollenden Plattform.
RoRo bezeichnet den Ladungsweg, nicht automatisch eine bestimmte Route oder einen bestimmten Schiffstyp. Das Schiff verfügt über Rampen und befahrbare Decks, auf denen die Einheiten nach dem vorgesehenen Stau- und Sicherungsplan positioniert werden. Diese Seite behandelt gewerbliche Seefracht. Sie ist kein Fahrplan für Passagierfähren und keine Buchungsseite für private Einzelfahrzeuge.
Für eine Flotte, einen Lkw oder eine rollende Maschine prüft CARGOLO deshalb immer das konkrete Sendungsprofil. Weder ein bestimmtes RoRo-Schiff noch ein Deck, Terminal, Hafenpaar oder Abfahrtstermin ist vor der Prüfung zugesagt. Einen Überblick über den übergeordneten Transportweg bietet unsere Seite zur internationalen Seefracht.

Eignung statt Pauschalzusage
Für RoRo kommen vor allem fahrbereite Pkw-Flotten, Lkw, Busse, Trailer sowie selbstfahrende Bau- und Landmaschinen infrage. Auch schleppbare oder auf einer rollenden Plattform bewegte Spezialfracht kann geprüft werden. Entscheidend sind nicht nur Räder, sondern Abmessungen, Gewicht, Bodenfreiheit, Lenkung, Bremsen, Antrieb, Sicherungspunkte und die Anforderungen des konkreten Terminals und Carriers.
| Zustand | Erste Einschätzung | Zusätzlich zu prüfen |
|---|---|---|
| Fahrbereit | Typischer RoRo-Prüffall | Lenkung, Bremsen, Antrieb, Bodenfreiheit und Leckfreiheit |
| Lenk- und bremsbar, nicht fahrbereit | Individuell prüfbar | Schleppbarkeit, Zugpunkte, Lenkung, Bremsen und Terminalequipment |
| Auf Mafi oder Rolltrailer | Mögliche Projektoption | Plattform, Gesamtabmessungen, Sicherung, Umschlag und Verfügbarkeit |
| Nicht rollfähig | RoRo meist nicht der direkte Ansatz | Flat Rack, Container oder Breakbulk als Alternative |
| Beschädigt oder mit Leckage | Keine automatische Annahme | Zustand, Flüssigkeiten, Sicherheit sowie Carrier- und Terminalfreigabe |
Typische B2B-Fracht reicht von mehreren Firmenfahrzeugen über Zugmaschinen und Busse bis zu Radladern, Traktoren oder Mähdreschern. Die Seiten zu Maschinentransporten bis zum Hafen und Landmaschinen transportieren vertiefen die Vor- und Nachlaufperspektive. Die endgültige RoRo-Eignung bestätigen Terminal und Carrier nur für die konkrete Anfrage. Große und schwere rollende Einheiten werden im Markt häufig als High and Heavy bezeichnet. Auch für sie bleibt die Carrier-Akzeptanz abhängig von Sendungsprofil, Terminal, Route und aktueller Kapazität.
Vom Profil zur Transportkette
Eine RoRo-Verschiffung beginnt mit der Prüfung von Fracht, Hafenpaar und aktuellen Transportoptionen. Danach werden Vorlauf, Terminalübergabe, Dokumente, Beladung, Sicherung, Seetransport, Entladung und Nachlauf abgestimmt. Erst wenn Fahrzeugzustand, Abmessungen, Gewicht, Termin und operative Anforderungen zusammenpassen, kann ein belastbares Angebot erstellt und die konkrete Transportkette beauftragt werden.
Fahrzeugart, Anzahl, Maße, Gewichte, Zustand, Fotos und Dokumente werden zusammengeführt.
CARGOLO grenzt RoRo-Eignung, Terminalanforderungen und aktuell mögliche Transportwege ein.
Nach positiver Prüfung werden Leistungsumfang, Voraussetzungen und individuelle Kosten festgehalten.
Abholung, Zollschnittstellen, Dokumente und Terminalanlieferung werden nach bestätigtem Konzept koordiniert.
Beladung und Sicherung folgen den Vorgaben, anschließend beginnt der vereinbarte Seetransport.
Entladung, Import und vereinbarter Nachlauf werden im bestätigten Umfang koordiniert.
Der Ablauf bleibt bewusst relationsbezogen. Hafen-Cut-offs, Annahmefenster, Abfahrten und Laufzeiten ändern sich und werden erst mit einer realen Option bestätigt. Das gilt ebenso für regionale Seefrachtverbindungen, etwa eine individuell geprüfte RoRo-Verbindung Japan-Deutschland. Eine vorhandene Relationsseite ist kein Versprechen, dass jede RoRo-Einheit auf dieser Verbindung angenommen wird.
Vollständige Daten sparen Rückfragen
Für eine belastbare RoRo-Anfrage braucht CARGOLO Frachtart, Anzahl, Länge, Breite, Höhe, Gewicht und genaue Angaben zum Fahrzustand. Hinzu kommen Bodenfreiheit, Lenkung, Bremsen, Zug- oder Hebepunkte, Fotos, Start, Ziel, Zeitraum, Vor- und Nachlauf sowie Hinweise zu Batterie, Kraftstoff, Flüssigkeiten, Zollstatus und vorhandenen Fahrzeug- oder Frachtdokumenten.
| Feld | Benötigte Angabe | Wofür sie gebraucht wird |
|---|---|---|
| Fracht und Anzahl | Typ, Anzahl, Marke, Modell oder technische Beschreibung | Passende Transport- und Handlingoption eingrenzen |
| Technische Daten | Länge, Breite, Höhe, Einzel- und Gesamtgewicht | Deckfläche, Rampen- und Terminaleignung prüfen |
| Beweglichkeit | Fahrzustand, Lenkung, Bremsen, Bodenfreiheit und Schlüssel | Beladungsart und notwendiges Equipment bestimmen |
| Sicherung | Zug-, Hebe- und Zurrpunkte sowie technische Zeichnungen | Handling und Ladungssicherung vorbereiten |
| Zustand | Aktuelle Fotos, Batterie, Kraftstoff und weitere Flüssigkeiten | Sicherheits- und Annahmeprüfung unterstützen |
| Transportkette | Start, Ziel, Zeitraum sowie gewünschter Vor- und Nachlauf | Hafenpaar und Door-to-Door-Umfang prüfen |
| Außenhandel | Zollstatus, Warenwert und vorhandene Fahrzeug- oder Frachtdokumente | Export, Import und Dokumentenbedarf klären |
Senden Sie die Eckdaten und Fotos direkt an die ASR-Fachprüfung. Offene Punkte klären wir vor der Options- und Angebotsphase.
Verkehrsträger passend abgrenzen
RoRo passt zu rollender Fracht, die sicher über Rampen bewegt und an Bord gesichert werden kann. Ein geschlossener Container bietet mehr Umschließung, begrenzt aber Abmessungen. Flat Rack eignet sich für bestimmte übergroße Kolli, während Breakbulk nicht containerisierbare und häufig kranverladene Projektladung abdeckt. Die beste Option ergibt sich aus Geometrie, Schutzbedarf, Handling und verfügbarer Route.
| Option | Typischer Prüffall | Handling | Entscheidend |
|---|---|---|---|
| RoRo | Fahrzeuge, Trailer und sicher rollfähige Maschinen | Über Rampen auf ein befahrbares Deck | Fahrzustand, Geometrie, Bodenfreiheit, Route und Sicherung |
| Geschlossener Container | Passende Fahrzeuge, Teile und verpackte Ware innerhalb der Innenmaße | Geschützt im geschlossenen Ladebehälter | Containermaße, Türöffnung, Ladefähigkeit und Schutzbedarf |
| Flat Rack | Bestimmte überbreite oder überhohe Kolli und Maschinen | Auf offener Containerplattform, häufig mit Hebezeug | Übermaße, Gewichtsverteilung, Sicherung und Lichtraumprofil |
| Breakbulk | Nicht containerisierbare Projekt- und Schwergutkolli | Stückweise, häufig per Kran und Spezialgerät | Hebepunkte, Gewicht, Geometrie, Hafenhandling und Schiffseignung |
Für die technische Vorauswahl helfen die genauen Container- und Flat-Rack-Maße. Ist die Fracht nicht rollfähig und nicht containerisierbar, führt die Seite zu Breakbulk für nicht rollbare Projektladung in die Tiefe. CARGOLO prüft die Alternative im Zusammenhang mit Schutzbedarf, Umschlag, Route und der tatsächlich verfügbaren Lösung.
Individuelle Kalkulation
Die Kosten eines RoRo-Transports lassen sich erst nach Prüfung der konkreten Fracht und Transportkette bestimmen. Einfluss haben Abmessungen, Gewicht, Fahrzeugzustand, Hafenpaar, Seestrecke, Terminalhandling, Sicherung, Vor- und Nachlauf, Zollleistungen, saisonale Kapazität und benötigtes Equipment. Deshalb nennt CARGOLO keine pauschalen RoRo-Preise und erstellt nach vollständigen Sendungsdaten ein individuelles Angebot.
| Kostenfaktor | Einfluss auf die Kalkulation |
|---|---|
| Fahrzeugprofil | Länge, Breite, Höhe, Gewicht und Bodenfreiheit prägen Flächen- und Handlingbedarf. |
| Fahrzustand | Nicht fahrbereite oder nur schleppbare Einheiten können zusätzliches Equipment und Personal erfordern. |
| Hafenpaar und Seestrecke | Verfügbare Dienste, Terminaleignung, Umschläge und aktuelle Kapazität werden relationsbezogen bewertet. |
| Terminal und Sicherung | Übergabe, Lagerung, Rampenhandling, Prüfung und Ladungssicherung beeinflussen den Leistungsumfang. |
| Vor- und Nachlauf | Abholung, Anlieferung, Genehmigungen und Zustellung können eigene Transportkonzepte benötigen. |
| Zoll und Dokumente | Export, Import, Transit und zusätzliche Nachweise werden nur nach tatsächlichem Bedarf kalkuliert. |
Eine reine Berechnung nach Fahrzeuglänge oder belegter Deckfläche greift zu kurz. Ein nicht fahrbereites Fahrzeug kann trotz ähnlicher Maße einen anderen Ablauf benötigen als eine fahrbereite Einheit. Ebenso verändern Umschlag, Vorlauf oder Zoll den Gesamtumfang. Die allgemeinen Seefracht-Kosten geben Orientierung, ersetzen aber kein aktuelles RoRo-Angebot.

Sicherer Hafenumschlag
RoRo-Ladung wird über geeignete Rampen auf ein befahrbares Deck gebracht und dort nach dem konkreten Sicherungsplan fixiert. Planung, Ausführung und Aufsicht müssen zu Schiff, Deckposition, Fracht und erwarteten Belastungen passen. Der IMO CSS Code bildet dafür einen internationalen Rahmen. Die verbindliche Methode ergibt sich aus aktuellem Carrier-, Terminal- und Cargo-Securing-Manual.
Winkel, Überhänge und Beweglichkeit müssen zur geplanten Zufahrt passen.
Lasten und Positionierung werden für Deck und Handling konkret geprüft.
Zurr- und Anschlagpunkte müssen geeignet, zugänglich und dokumentiert sein.
Carrier, Terminal und Cargo Securing Manual bestimmen die Ausführung.
Der Code of Safe Practice for Cargo Stowage and Securing der IMO wurde im November 1991 mit Resolution A.714(17) angenommen. Der Hafen Hamburg beschreibt spezialisierte RoRo-Terminals mit Rampen und Flächen als Beispiel für Hafeninfrastruktur, nicht als Routenzusage. Diese Informationen ersetzen keine Sicherungsanweisung oder rechtliche Beratung.
Außenhandel vorbereiten
Die benötigten Unterlagen hängen von Ware, Eigentum, Exportland, Importland und Transportkonzept ab. Typisch sind Handelsrechnung, Pack- oder Fahrzeugliste, technische Daten, Eigentums- oder Fahrzeugnachweise, Ausfuhrunterlagen und Bill of Lading. Für eine erste Prüfung müssen Dokumente und Frachtangaben konsistent sein. Verbindliche Zoll- und Carrieranforderungen werden je Relation und Auftrag bestätigt.
Rechnung, Warenwert, Verkäufer, Käufer, Warenbeschreibung und Incoterm.
Fahrzeugliste, technische Daten, Fotos, Zustand und vorhandene Identifikationsnummern.
Eigentumsnachweis, Ausfuhrunterlagen sowie auftragsbezogene Transportdokumente.
Die Übersicht zu Dokumente für Import und Export hilft bei der Vorbereitung. Unsere Erläuterungen zu Incoterms und Verantwortlichkeiten ordnen die Rollen in der Lieferkette ein. Welche Unterlagen tatsächlich erforderlich sind, wird anhand der aktuellen Länder-, Zoll-, Carrier- und Terminalvorgaben bestätigt. Die Seite ist keine Rechts- oder Zollberatung. Stand: 3. September 2026.
Eine Anfrage, eine koordinierte Lösung
CARGOLO bündelt die Vorprüfung von Fracht, Hafenpaar, Seetransport, Terminalhandling sowie Vor- und Nachlauf in einer Anfrage. Firmenkunden müssen nicht selbst verschiedene Beteiligte einzeln koordinieren. Ein fester Ansprechpartner klärt offene Daten, prüft aktuelle Optionen im Partnernetzwerk und legt ein individuelles Angebot vor, sobald Machbarkeit und Leistungsumfang belastbar feststehen.
Ansprechpartner in Paderborn, erreichbar Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr, bündeln Rückfragen und Statusinformationen.
Plattformweit stehen mehr als 150 verifizierte Logistikpartner zur Verfügung. Daraus folgt keine feste Zahl spezieller RoRo-Partner.
Status und Dokumente werden digital abgebildet, soweit sie zum konkret vereinbarten Transport- und Leistungsumfang gehören.
Kompakte Antworten für die erste Einordnung. Eine Annahmezusage entsteht erst nach Prüfung der konkreten Einheit und Route.
Senden Sie Typ, Anzahl, Maße, Gewichte, Zustand, Fotos, Start, Ziel und Zeitraum. CARGOLO prüft passende aktuelle Optionen und erstellt nach positiver Machbarkeitsprüfung ein individuelles Angebot.
RoRo-Transport anfragenRegel- und Quellenstand: 3. September 2026. Verfügbarkeit, Carrier- und Terminalanforderungen, Hafenpaar, Zeitfenster, Dokumente und Kosten werden für jede Anfrage anhand der dann geltenden Bedingungen geprüft.