Kolliliste und Maße
Länge, Breite und Höhe jedes versandfertigen Einzelstücks sowie Überstände, Auflagefläche und Gesamtvolumen.

Maschinen, Anlagen und übergroße Einzelstücke lassen sich nicht über den normalen Preisrechner kalkulieren. Sende uns Route und technische Frachtdaten – wir prüfen Machbarkeit, Transportkonzept und Kosten individuell.
Hafen, Schiff, Hebekonzept, Stauung, Ladungssicherung sowie Vor- und Nachlauf müssen für jedes Projekt einzeln geprüft werden. Deshalb führt diese Seite direkt zur Projektanfrage – nicht zu einem automatischen Festpreis oder Standard-Checkout.
Individuelle Prüfung anfragenKlare Definition
Breakbulk-Seefracht transportiert einzeln zählbare Kolli, die nicht als loses Massengut und nicht in einem geschlossenen Standardcontainer verladen werden. Maschinen, Anlagen, Stahlteile oder andere Projektladung werden einzeln gehoben, gestaut und gesichert. Maß, Gewicht, Schwerpunkt, Hafen und Schiff bestimmen das technische Konzept.
Der Begriff wird auch als Breakbulk Cargo, Project Cargo oder konventionelle Seefracht verwendet. Im Unterschied zu Bulk-Gütern wie Getreide oder Erz bleibt jedes Stück identifizierbar. Im Unterschied zur containerisierten Ladung bildet nicht der Container, sondern jedes einzelne Kolli die zu planende Ladeeinheit.
Den allgemeinen Modus, Hafenabläufe sowie FCL und LCL erklärt der Hub zur internationalen Seefracht. Diese Seite bleibt bewusst auf nicht standardisierte maritime Projektladung und ihre individuelle Anfrage begrenzt.

Ladeart entscheiden
Breakbulk wird geprüft, wenn Ladung nicht sicher oder wirtschaftlich in Standard-, Open-Top- oder Flat-Rack-Equipment passt. Ein RoRo-Transport für rollende Ladung kann eine Alternative sein. Die Entscheidung folgt nicht einem einzelnen Grenzwert, sondern Geometrie, Gewicht, Hebepunkten, Sicherung, Route, Hafen und verfügbarer Abfahrt.
| Ladeoption | Passt typischerweise zu | Umschlagprinzip | Technisch prüfen |
|---|---|---|---|
| FCL-Standardcontainer | Ware passt vollständig in einen geschlossenen Container. | Container wird als geschlossene Ladeeinheit umgeschlagen. | Innenmaße, Türöffnung, Nutzlast und Stauplan prüfen. |
| Open Top | Kranbare Ladung benötigt Beladung von oben oder zusätzliche Höhe. | Ware bleibt containerisiert, die Oberseite wird passend gesichert. | Überhöhe, Abdeckung, Hebevorgang und Route prüfen. |
| Flat Rack | Ladung überschreitet Breite oder Höhe, passt aber auf die Plattform. | OOG-Ladung wird auf einem Containerrahmen gesichert. | Auflagefläche, Gewichtsverteilung und Laschpunkte prüfen. |
| RoRo | Rollende oder auf Trailer gesetzte Ladung kann an Bord gefahren werden. | Horizontaler Umschlag über Rampe statt klassischem Kranhub. | Rollfähigkeit, Abmessungen, Sicherung und Hafenverfügbarkeit prüfen. |
| Breakbulk | Einzelstücke sind nicht sinnvoll containerisierbar oder brauchen eigenes Handling. | Jedes Kolli wird einzeln gehoben, gestaut und gesichert. | Hafen, Schiff, Hebekonzept, Stauung und Transportkette individuell prüfen. |
Die wirtschaftliche Abgrenzung von FCL und LCL bleibt beim Container-Owner. Technische Abmessungen für Open-Top- und Flat-Rack-Container stehen in der Containerübersicht.
Anfrage vorbereiten
Eine belastbare Breakbulk-Anfrage braucht eine Kolliliste mit versandfertigen Maßen und Gewichten, Schwerpunkt, Hebepunkten, Verpackung, Warenbeschreibung, Route und Termin. Technische Zeichnungen und Fotos reduzieren Rückfragen. Bei Gefahrgut, Zoll, Exportkontrolle oder straßenseitigem Übermaß müssen die Anforderungen bereits in der Vorprüfung sichtbar sein.
Länge, Breite und Höhe jedes versandfertigen Einzelstücks sowie Überstände, Auflagefläche und Gesamtvolumen.
Brutto- und Einzelgewichte, Schwerpunktlage, Achslasten bei rollender Ladung und mögliche Gewichtsabweichungen.
Markierte Hebepunkte, Anschlagmittel, zulässige Winkel, Traverse, Zeichnungen und bekannte Hebebeschränkungen.
Kiste, Verschlag, Plane, Korrosionsschutz, Feuchtigkeitsschutz und empfindliche Flächen oder Komponenten.
Abhol- und Zielort, gewünschte Häfen, Zufahrt, Ladefläche, Terminfenster und mögliche Straßengenehmigungen.
Warenbeschreibung, Zolltarifnummer, Incoterm, Handelsrechnung, Packliste sowie Hinweise zu Gefahrgut oder Exportkontrolle.
Übermittle Route, Kolliliste und technische Unterlagen. Das Team prüft die maritime Lösung und den erforderlichen Vor- und Nachlauf.
Technische Transportkette
Breakbulk wird als durchgängige Projektkette geplant: zuerst Frachtdaten und Machbarkeit, dann Hafen, Umschlag, Schiff, Stauung, Sicherung und Landabschnitte. Eine passende Seeverbindung allein reicht nicht. Zufahrt, Kranleistung, Liegeplatz, Übergaben und Zielhafen müssen das gleiche Einzelstück technisch übernehmen können.
Kolliliste, Zeichnungen, Gewichte, Schwerpunkt, Hebepunkte, Verpackung, Route und Termin werden auf Vollständigkeit geprüft.
Geeignete Häfen, Terminals, Schiffsoptionen, Kranleistung, Zufahrt und verfügbare Umschlagwege werden eingegrenzt.
Vorlauf, Hafenhandling, Hauptlauf, Zielhafen und Nachlauf werden als zusammenhängende Door-to-Door-Kette geplant.
Auflage, Lastverteilung, Anschlagpunkte, Laschmittel und Verantwortlichkeiten werden mit den beteiligten Stellen abgestimmt.
Leistungsumfang, Annahmen, Ausschlüsse, Termine und Dokumente werden vor einer verbindlichen Beauftragung transparent festgehalten.
Für überbreite, überhohe oder schwere Landabschnitte bleibt der Schwertransport im Straßen-Vor- und Nachlauf ein eigener Genehmigungs- und Fahrzeugprozess.
Sicher an Bord
Stauung und Ladungssicherung beginnen vor dem Hafen mit belastbaren Gewichts-, Schwerpunkt- und Hebedaten. An Bord müssen Unterbau, Lastverteilung, Auflage, Laschpunkte und Sicherungsmittel zum Kolli und zur Stauposition passen. Die konkrete Auslegung gehört in die Verantwortung der beteiligten Fachstellen und des Schiffsbetriebs.
Die International Maritime Organization beschreibt im CSS-Code Grundsätze für sichere Stauung und Sicherung. Der Code wurde im November 1991 angenommen. Die deutsche Schifffahrtsverwaltung verweist für nicht standardisierte Ladung auf Anlage 13 und auf genehmigte Ladungssicherungshandbücher.

Transportbeanspruchung, Anschlagpunkte und Schutz vor Feuchtigkeit müssen zusammenpassen.
Auflageflächen und Lastverteilung dürfen Struktur und Ladung nicht unzulässig belasten.
Kräfte, Laschpunkte und Sicherungsmittel werden für die konkrete Stauposition ausgelegt.
Zeichnungen, Gewichte, Schwerpunkt und Freigaben müssen für alle Beteiligten eindeutig sein.
Individuelle Kalkulation
Breakbulk-Kosten entstehen aus benötigtem Schiffsraum, Stauposition, Hafenumschlag, Hebe- und Sicherungskonzept, Vor- und Nachlauf sowie Projektleistungen. Der normale CARGOLO-Preisrechner bildet diese technischen Abhängigkeiten nicht ab; ein pauschaler Preis pro Tonne oder Kubikmeter wäre irreführend. Erst Kolliliste, Route, Termine und technischer Leistungsumfang machen Angebote belastbar und miteinander vergleichbar.
Abmessungen, Gewicht, Decksposition, Wetterexposition, Stapelbarkeit und belegte Fläche bestimmen die benötigte Kapazität.
Kranhub, Spezialgerät, Terminalhandling, Zwischenlagerung und Zeitfenster werden je Hafen und Einzelstück kalkuliert.
Unterbau, Schweiß- oder Lascharbeiten, Sicherungsmittel, Berechnungen und mögliche Besichtigungen fließen in den Umfang ein.
Fahrzeug, Genehmigungen, Begleitung, Zufahrt, Ladegerät und Übergaben verbinden Werk, Hafen und Zielort.
Zoll, Ausfuhr, Versicherungsumfang, Dokumentation, Gefahrgutprüfung und weitere Projektleistungen werden separat berücksichtigt.
Die allgemeinen Kostenfaktoren der Seefracht erklären Zuschläge und Preisbestandteile. Breakbulk ergänzt diese um projektbezogenen Umschlag, Stauung und Sicherung.
Typische Einsatzfälle
Breakbulk eignet sich für große, schwere, lange oder geometrisch anspruchsvolle Einzelstücke, die ein eigenes Hebe-, Stau- oder Sicherungskonzept benötigen. Typische Fälle sind Maschinen, Anlagen, Stahlkonstruktionen, Tanks und Energiekomponenten. Nicht jede große Ware braucht Breakbulk, deshalb werden Container- und RoRo-Optionen immer mitgeprüft.
Produktionsmaschinen, Fertigungslinien und vormontierte Anlagenteile mit definierten Hebe- und Auflagepunkten.
Träger, Rohrbündel, Kessel, Tanks und lange Konstruktionsteile außerhalb üblicher Containerabmessungen.
Transformatoren, Generatoren, Komponenten für Windenergie und schwere Bauteile für internationale Projekte.
Mehrere unterschiedlich große Kolli, die gemeinsam nach Bauabschnitt, Montagetermin oder Zielstandort geplant werden.
Verpackung, Demontage, Verladung und Landtransport von Maschinen werden im Maschinentransport vertieft. Hier bleibt die maritime Projektkette der Schwerpunkt.
Belegter Hafenkontext
Hafenwahl ist eine technische Entscheidung, keine reine Entfernungssuche. Mehrzweckterminals unterscheiden sich bei Kranleistung, Kajenlänge, Liegeplätzen, Zufahrt und spezialisiertem Handling. Offizielle Daten aus Hamburg und Bremen zeigen die Größenordnung möglicher Infrastruktur, ersetzen aber nie die konkrete Machbarkeitsprüfung für Ladung, Termin und Schiff.
Deutschland 2025
284,4 Mio. t
Deutsche Seehäfen schlugen 2025 laut Destatis 3,8 Prozent mehr Güter um als im Vorjahr. Hamburg kam auf 99,8 Millionen Tonnen, Bremerhaven auf 46,9 Millionen Tonnen.
Quelle: DestatisHamburg
7 Terminals
Der Hafen Hamburg nennt sieben Mehrzweckterminals. Rund 15 Prozent der Schiffsanläufe entfallen auf Stückgut-, Projekt- und RoRo-Verkehre. Ausgewählte Anlagen bewegen Lasten über 400 Tonnen.
Quelle: Hafen HamburgNeustädter Hafen
2.400 m Kaje
Bremenports nennt 1,4 Millionen Tonnen Jahresleistung, zehn Liegeplätze und 2.400 Meter Kajenlänge. Kran- und Horizontaltransportkapazitäten stehen für Lasten über 200 Tonnen bereit.
Quelle: BremenportsProjektladung strukturiert anfragen
CARGOLO führt technische Frachtdaten, Route und gewünschten Leistungsumfang in einer qualifizierten Anfrage zusammen. Das schafft eine gemeinsame Grundlage für Seeweg, Hafenhandling und Landabschnitte. Die Machbarkeit bleibt bewusst prüfungsbasiert. Sie wird nicht durch pauschale Onlinepreise oder ungeprüfte Laufzeitversprechen ersetzt.
Route, Kolliliste und Anforderungen werden in einem nachvollziehbaren Projektprofil zusammengeführt.
Annahmen, enthaltene Umschläge, Sicherung und Vor- oder Nachläufe bleiben im Angebot sichtbar.
Breakbulk, Containerlösung, Maschine und straßenseitiger Schwertransport werden fachlich getrennt geplant.
Häufige Fragen
Vor einer Breakbulk-Anfrage müssen vor allem Ladeart, technische Daten, Verantwortlichkeiten und Leistungsumfang geklärt werden. Die folgenden Antworten grenzen Bulk, Containerlösungen und maritime Projektladung voneinander ab. Sie ersetzen keine technische Freigabe, zeigen aber, welche Informationen eine schnelle und belastbare Prüfung ermöglichen.
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Breakbulk ist nur eine mögliche Lösung in einer internationalen Transportkette. Containerwahl, allgemeine Seefrachtkosten, Maschinenverpackung und straßenseitige Genehmigungen haben eigene Entscheidungskriterien. Die folgenden Seiten vertiefen genau diese Themen, ohne die maritime Breakbulk-Anfrage auf mehrere konkurrierende URLs zu verteilen.
FCL, LCL und internationale Seefracht als Transportmodus einordnen.
Seite öffnenContainerlösungen nach Sendungsprofil und Wirtschaftlichkeit vergleichen.
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Seite öffnenPreisbestandteile und Zuschläge im Seeverkehr nachvollziehen.
Seite öffnenVerpackung, Verladung und Transport von Maschinen vorbereiten.
Seite öffnenStraßenroute, Fahrzeug und Genehmigungen für den Landabschnitt prüfen.
Seite öffnenWer Import- oder Exportpflichten vorbereitet, findet die passenden Zolldokumente für Import und Export. Die Incoterms für die Verantwortungsverteilung helfen, Kosten, Risiko und Aufgaben vertraglich einzuordnen.
Sende uns Route, Kolliliste, Zeichnungen und gewünschtes Zeitfenster. Wir ordnen Containeralternativen ein und prüfen Breakbulk, Hafenhandling, Hauptlauf sowie Vor- und Nachlauf als zusammenhängenden Leistungsumfang. Du erhältst keine pauschale Schätzung, sondern eine individuelle Rückmeldung auf Basis der technischen Frachtdaten.