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FCL oder LCL
Unterschied und Break-even

Vollcontainer oder Sammelladung? Ab etwa 10 m³ lohnt der Vergleich. Preis direkt nach der Eingabe.

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351 €
LCL pro CBM
Median 3–8 m³ China, Haus zu Haus
3.290 €
FCL 20 Fuß
Median ab Hafen China bis Haus
9–10
CBM Break-even
rechnerisch, LCL erreicht den 20ft-Preis
2 ×
Umschlag bei LCL
Abgangs- und Zielhafen
Stand: Oktober 2026

Definition

Was ist der Unterschied zwischen FCL und LCL?

FCL steht für Full Container Load: ein kompletter Container für eine einzige Sendung, abgerechnet als Pauschalpreis. LCL steht für Less than Container Load: eine Sammelladung, bei der sich mehrere Versender einen Container teilen, abgerechnet nach Frachttonne. Rechnerisch erreicht Sammelgut schon bei rund 9 bis 10 m³ den Preis eines 20-Fuß-Containers (3.290 € ab Hafen China bis Haus); ab etwa 9 m³ lohnt der direkte Vergleich im Angebot.

Nach Angaben der UNCTAD werden über 80 Prozent des Welthandelsvolumens über See transportiert. Der überwiegende Teil davon läuft im Container, und für jede einzelne Sendung steht am Anfang dieselbe Frage: eigener Container oder Sammelladung.

Die Antwort hängt an einer einzigen Zahl, nämlich am Volumen Ihrer Ware in Kubikmetern. Alles andere folgt daraus: der Preis, die Laufzeit, der Dokumentenaufwand und das Schadensrisiko. Wer die Grenze kennt, spart sich das Einholen von zwei Angeboten.

Wichtig ist, welche Preise man vergleicht. In den CARGOLO-Kalkulationen enthält die Sammelladung Abholung, Handling im Sammellager, Zustellung und Abfertigung bereits. Der Container ab chinesischem Hafen enthält dagegen keinen Vorlauf beim Lieferanten. Mit Vorlauf im Ursprungsland liegt der Kipppunkt deshalb eher höher. Den Rechenweg zeigt der Abschnitt zum Break-even weiter unten.

Gegenüberstellung

FCL und LCL im direkten Vergleich

FCL kostet pauschal je Container, LCL je Kubikmeter. Rechnerisch kippt er schon bei rund 9 bis 10 m³, ab etwa 9 m³ lohnt der Vergleich im Angebot. FCL bleibt unterwegs verschlossen, LCL wird zweimal umgeschlagen. Die Seestrecke aus China ist für beide gleich und dauert derzeit meist 44 bis 53 Tage um das Kap (laut veröffentlichten Reederei-Fahrplänen, Stand Oktober 2026). Für Sammelgut zeigt der CARGOLO-Rechner die Laufzeit des konkreten Partnerangebots, zuletzt typisch 43 bis 53 Tage je Abgangsregion, für FCL steht die Laufzeit im Angebot. Beim Schadensrisiko und beim Zollaufwand liegt FCL vorn.

KriteriumFCL (Vollcontainer)LCL (Sammelladung)
BedeutungFull Container Load, ganzer Container für eine SendungLess than Container Load, Sammelladung mehrerer Versender
AbrechnungPauschalpreis je Container, unabhängig von der Auslastungpro Frachttonne, also je Kubikmeter oder 1.000 kg
Sinnvoll abab etwa 9 bis 10 m³ lohnt der Vergleich mit FCL (rechnerischer Kipppunkt)auch unter 1 m³, dann mit Mindestpreis von typisch 980 € je Sendung (China)
Umschlag unterwegskeiner, Container bleibt verschlossenzweimal ein- und ausgestaut, im Abgangs- und Zielhafen
Laufzeit China nach DeutschlandSeestrecke derzeit meist 44 bis 53 Tage um das Kap, über den Suezkanal rund 30 bis 40 Tage (laut veröffentlichten Reederei-Fahrplänen, Stand Oktober 2026); ab Hafen bis Haus Seestrecke plus Entladung, Verzollung und Nachlauf, Laufzeit laut Angebotgleiche Seestrecke; Laufzeit des konkreten Partnerangebots im CARGOLO-Rechner, zuletzt typisch 43 bis 53 Tage je Abgangsregion (August bis Oktober 2026), schwankend je Abfahrt
Zollabfertigungeine Sendung, ein VorgangAbfertigung erst nach Auflösung des Sammelcontainers
Schadensrisikogering, kein Fremdkontakthöher durch Handling und Nachbarladung
Typische WareProduktionsnachschub, Großserien, ProjektladungErstbestellungen, Musterserien, kleine Nachbestellungen

Quelle: Auswertung von rund 1.700 bereinigten CARGOLO-Kalkulationen China → Deutschland, August bis Anfang Oktober 2026, Stand Oktober 2026; das Band 8 bis 15 m³ aus rund 2.800 bereinigten CARGOLO-Kalkulationen aller Relationen. Netto, typisch = Median, gerundet. Die Werte sind Orientierungswerte, keine Festpreise. Den buchbaren Festpreis für Ihre Sendung berechnet der Rechner. Die Seestrecke folgt den veröffentlichten Fahrplänen von Hapag-Lloyd, Maersk, MSC, Evergreen, ONE und CMA CGM, abgerufen am 13. Oktober 2026; die Lage ändert sich laufend, maßgeblich ist der bestätigte Fahrplan. Sammelgut-Laufzeiten stammen aus den Partnerangeboten im Rechner und sind keine Garantie. Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und Transportversicherung sind nie enthalten. Die Preise nach Sendungsgröße und alle Zuschläge von THC bis ETS finden Sie unter Seefracht Kosten.

Break-even

Ab wie vielen Kubikmetern lohnt sich FCL?

Rechnerisch erreicht Sammelgut schon bei rund 9 bis 10 m³ den Preis eines 20-Fuß-Containers: 3 bis 8 m³ kosten von Haus zu Haus typisch 351 € je m³, ein 20-Fuß-Container ab Hafen China bis zur Haustür typisch 3.290 € (Stand Oktober 2026). Weil der m³-Preis bei größeren Mengen meist weiter sinkt und der Containerwert keine Abholung beim Lieferanten enthält, liegt der tatsächliche Kipppunkt eher höher. Ab etwa 9 m³ lohnt deshalb der direkte Vergleich im Angebot.

Die Rechnung, offengelegt

FCL 20 Fuß, ab Hafen China bis Haus
3.290 €
LCL je m³, Band 3 bis 8 m³ (China)
351 €
Vergleich lohnt ab
etwa 9 m³
LCL je m³, Band 8 bis 15 m³
keine belastbare Spanne
Rechnerischer Kipppunkt
9,4 m³

Containerpreis geteilt durch den typischen Kubikmeterpreis der Sammelladung im Band 3 bis 8 m³. Für 8 bis 15 m³ liegt keine belastbare Spanne vor. Weil der m³-Preis bei größeren Mengen meist weiter sinkt und der Containerwert keine Abholung beim Lieferanten enthält, liegt der tatsächliche Kipppunkt eher höher.

Was die Grenze nach unten drückt

  • Ein- und Ausstauen

    LCL-Ware wird im Abgangs- und im Zielhafen gestaut und wieder getrennt. Beide Vorgänge werden je Sendung berechnet und fallen bei FCL nicht an.

  • Getrennte Zollabfertigung

    Die Einfuhrabfertigung kann erst nach Auflösung des Sammelcontainers laufen. Das kostet Zeit und einen eigenen Abfertigungsvorgang.

  • Dokumentenaufwand

    Bei LCL kommt in der Regel ein House Bill of Lading des Sammelladungsspediteurs zum Reederei-Konnossement hinzu.

  • Wartezeit auf Konsolidierung

    Der Container läuft erst, wenn er voll ist. Diese Tage kosten Kapitalbindung, tauchen aber in keiner Frachtrate auf.

Volumen unklar? Beide Varianten gegenrechnen lassen

Maße und Gewicht eingeben, Festpreis für FCL und LCL nebeneinander sehen. Ohne Angebotsformular, ohne Wartezeit.

Preis berechnen

Frachtberechnung

Wie berechnet sich der LCL-Preis?

LCL wird nach der Frachttonne abgerechnet, im Fachjargon W/M für Weight or Measurement. Verglichen werden das Volumen in Kubikmetern und das Gewicht in Tonnen, berechnet wird der höhere der beiden Werte. Bei sperriger Ware zählt das Volumen, bei schwerer kompakter Ware das Gewicht. Bei FCL entfällt diese Rechnung vollständig.

Die Formel

Frachttonne = höherer Wert aus Volumen (CBM) und Gewicht (t)

Eine Frachttonne entspricht in der Seefracht einem Kubikmeter oder 1.000 Kilogramm. Das Verhältnis ist damit 1:1, während die Luftfracht mit 1:6 rechnet und ein Kubikmeter dort 167 Kilogramm entspricht. Deshalb wird sperrige Ware auf See deutlich weniger bestraft als in der Luft.

Rechenbeispiel: vier Paletten

Volumen
4,2 CBM
Bruttogewicht
2,6 t
Berechnete Frachttonnen
4,2
Typisch aus China, Band 3 bis 8 m³
1.750 €

Das Volumen liegt über dem Gewicht, also zählt das Volumen. Mit 4,2 m³ fällt die Sendung in das Band 3 bis 8 m³: Von Haus zu Haus liegt die mittlere Hälfte der CARGOLO-Kalkulationen aus China zwischen 1.560 € und 1.980 €. Zoll und Einfuhrumsatzsteuer kommen hinzu.

Auf der Straße heißen die beiden Varianten anders: FTL steht für Full Truck Load und entspricht dem Vollcontainer, LTL für Less than Truck Load und entspricht der Sammelladung. Die Logik ist identisch, die Berechnungsgrundlage nicht. Statt Kubikmetern zählt im Landverkehr der Lademeter.

Containerwahl

Welche Containergröße brauchen Sie bei FCL?

Ein 20-Fuß-Container fasst rund 33 Kubikmeter und 11 Europaletten, ein 40-Fuß-Container rund 67 Kubikmeter und 25 Europaletten. Der 40-Fuß-High-Cube fasst ebenfalls 25 Paletten, bietet durch die größere Höhe aber rund 76 Kubikmeter. Bei schwerer Ware entscheidet die Nutzlast, bei leichter das Volumen.

ContainertypVolumenNutzlastEuropalettenGeeignet für
20 Fuß Standardrund 33 CBMrund 28 t11 Europalettenschwere, kompakte Ware
40 Fuß Standardrund 67 CBMrund 26 t25 EuropalettenStandardfall für Volumenware
40 Fuß High Cuberund 76 CBMrund 26 t25 Europalettensperrige, leichte Ware

Die Abmessungen von Seecontainern sind in der Norm ISO 668 weltweit einheitlich festgelegt, weshalb ein 40-Fuß-Container in Shanghai dieselben Außenmaße hat wie in Hamburg. Alle Innen- und Außenmaße, Türöffnungen und Gewichte im Detail finden Sie unter Container Maße.

Ablauf

Wie läuft eine LCL-Sendung ab?

In fünf Schritten: Anlieferung im Sammellager am Abgangshafen, Stauen des Sammelcontainers zusammen mit Fremdsendungen, Seetransport, Auflösung des Containers im Zielhafen und erst danach Verzollung und Zustellung. Die beiden Umschläge am Anfang und am Ende sind der eigentliche Unterschied zu FCL.

  1. SCHRITT 1

    Anlieferung im CFS

    Ihre Ware geht in das Container Freight Station genannte Sammellager am Abgangshafen. Dort wartet sie, bis genug Ladung für einen Container zusammenkommt.

  2. SCHRITT 2

    Stauen des Sammelcontainers

    Mehrere Sendungen werden gemeinsam in einen Container gestaut. Dieser Vorgang wird je Sendung berechnet und ist der erste der beiden LCL-Umschläge.

  3. SCHRITT 3

    Seetransport

    Der Container läuft als reguläre Reederei-Sendung. Auf der Strecke selbst unterscheidet sich LCL nicht von FCL.

  4. SCHRITT 4

    Auflösung im Zielhafen

    Im Ziel-CFS wird der Container entladen und die Sendungen werden getrennt. Erst danach kann Ihre Ware zur Zollabfertigung. Das ist der zweite Umschlag.

  5. SCHRITT 5

    Verzollung und Zustellung

    Die Einfuhrabfertigung läuft je Sendung getrennt. Anschließend geht die Ware per Nachlauf an die Empfangsadresse.

Bei FCL entfallen Schritt 1, 2 und 4 vollständig. Der Container wird beim Versender beladen, verplombt und erst beim Empfänger wieder geöffnet.

Risiken

Welche Nachteile hat LCL gegenüber FCL?

Vier Punkte: die Wartezeit, bis der Sammelcontainer voll ist, das doppelte Handling mit dem entsprechenden Schadensrisiko, die unbekannte Nachbarladung im selben Container und die Abhängigkeit von Fremdsendungen bei der Zollabfertigung. Keiner dieser Punkte taucht in der Frachtrate auf.

Wartezeit auf Konsolidierung

Ein Sammelcontainer läuft erst, wenn er voll ist. Auf schwach frequentierten Relationen kostet das zusätzliche Tage, die in keiner Laufzeittabelle stehen.

Handlingschäden

Zweimal ein- und ausstauen bedeutet zweimal Gabelstapler. Schlecht verpackte Ware nimmt hier den Schaden, nicht auf See.

Nachbarladung

Sie wissen nicht, was neben Ihrer Ware steht. Feuchte, riechende oder auslaufende Nachbarsendungen sind der häufigste Reklamationsgrund bei LCL.

Verzögerung durch Fremdsendungen

Hängt eine andere Sendung im selben Container im Zoll fest, kann sich die Auflösung des gesamten Containers verzögern.

Die Haftung des Frachtführers ist bei beiden Varianten summenmäßig begrenzt und deckt den Warenwert in der Regel nicht ab. Was eine Transportversicherung leistet und wann sie sich rechnet, erklären wir unter Transportversicherung. Für die Einfuhrabfertigung gelten die Vorgaben der deutschen Zollverwaltung, unabhängig davon, ob die Ware als FCL oder LCL ankommt.

Häufige Fragen

FCL und LCL: Ihre Fragen

FCL steht für Full Container Load und bedeutet, dass ein kompletter Container für eine einzige Sendung genutzt wird. LCL steht für Less than Container Load und bezeichnet eine Sammelladung, bei der sich mehrere Versender einen Container teilen. FCL wird pauschal je Container abgerechnet, LCL nach Frachttonne, also je Kubikmeter oder 1.000 Kilogramm.

Rechnerisch erreicht Sammelgut schon bei rund 9 bis 10 m³ den Preis eines 20-Fuß-Containers: 3 bis 8 m³ kosten von Haus zu Haus typisch 351 € je m³, ein 20-Fuß-Container ab Hafen China bis zur Haustür typisch 3.290 € (Stand Oktober 2026). Weil der m³-Preis bei größeren Mengen meist weiter sinkt und der Containerwert keine Abholung beim Lieferanten enthält, liegt der tatsächliche Kipppunkt eher höher. Ab etwa 9 m³ lohnt deshalb der direkte Vergleich im Angebot. Für 8 bis 15 m³ liegt keine belastbare Spanne vor.

LCL bezeichnet eine Seefrachtsendung, die zu klein für einen eigenen Container ist und deshalb mit Ware anderer Versender in einem Sammelcontainer transportiert wird. Die Ware wird im Abgangshafen in einer Container Freight Station gestaut und im Zielhafen wieder getrennt. Abgerechnet wird nach dem höheren Wert aus Volumen in Kubikmetern und Gewicht in Tonnen.

Bei kleinen Mengen ja, bei großen nein. Bei LCL zahlen Sie nur den tatsächlich belegten Raum, unter 1 m³ gilt ein Mindestpreis von typisch 980 € je Sendung aus China. Rechnerisch erreicht Sammelgut schon bei rund 9 bis 10 m³ den Preis eines 20-Fuß-Containers (3.290 € ab Hafen China bis zur Haustür); weil der m³-Preis bei größeren Mengen meist weiter sinkt und der Containerwert keine Abholung enthält, liegt der tatsächliche Kipppunkt eher höher. Ab etwa 9 m³ lohnt deshalb der direkte Vergleich im Angebot. Oberhalb des Kipppunkts ist der eigene Container günstiger, und Handling sowie getrennte Abfertigung entfallen.

Für Sammelgut aus China zeigt der CARGOLO-Rechner die Laufzeit des konkreten Partnerangebots, zuletzt typisch 43 bis 53 Tage je Abgangsregion (August bis Oktober 2026), schwankend je Abfahrt. Das ist keine Garantie. Für einen vollen Container gibt es keinen belastbaren Planwert: Seine Laufzeit ergibt sich aus der Seestrecke laut Fahrplan plus Entladung, Verzollung und Nachlauf und steht im Angebot. Die Seestrecke ist bei FCL und LCL identisch und dauert derzeit meist 44 bis 53 Tage, weil fast alle Linien um das Kap der Guten Hoffnung fahren (laut veröffentlichten Reederei-Fahrplänen, Stand Oktober 2026); über den Suezkanal wären es rund 30 bis 40 Tage. Bei LCL entsteht zusätzliche Zeit vorher und nachher: Der Sammelcontainer läuft erst, wenn genug Ladung zusammengekommen ist, und im Zielhafen muss er vor der Zollabfertigung erst wieder aufgelöst werden. Beim Container kommt der Vorlauf in China hinzu.

In einen 20-Fuß-Container passen 11 Europaletten, in einen 40-Fuß-Container 25. Der 40-Fuß-High-Cube fasst ebenfalls 25 Paletten, bietet durch die größere Höhe aber rund 76 statt 67 Kubikmeter Volumen und eignet sich damit für sperrige, leichte Ware. Bei Stapelbarkeit der Ware erhöht sich die Zahl entsprechend.

FTL steht für Full Truck Load und LTL für Less than Truck Load. Es sind die Entsprechungen von FCL und LCL im Straßengüterverkehr: FTL bezeichnet eine Komplettladung, die einen ganzen Lkw belegt, LTL eine Teilladung, die mit Sendungen anderer Versender gebündelt wird. Die Logik ist dieselbe, die Berechnungsgrundlage nicht. Im Landverkehr zählt der Lademeter statt des Kubikmeters.

Nach der Frachttonne, im Fachjargon W/M für Weight or Measurement. Verglichen werden das Volumen in Kubikmetern und das Gewicht in Tonnen, abgerechnet wird der höhere der beiden Werte. Eine Sendung mit 4,2 Kubikmetern und 2,6 Tonnen wird also mit 4,2 Frachttonnen berechnet, weil das Volumen überwiegt. Damit fällt sie in das Band 3 bis 8 m³, in dem eine Sammelladung aus China von Haus zu Haus nach CARGOLO-Kalkulationen typisch 1.750 € kostet.

Die Dokumente sind identisch: Handelsrechnung, Packliste, Konnossement und je nach Ware Ursprungszeugnis oder Präferenznachweis. Der Unterschied liegt im Konnossement. Bei LCL erhalten Sie in der Regel ein House Bill of Lading des Sammelladungsspediteurs, bei FCL ein Master Bill of Lading direkt von der Reederei.

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