FCL 20 Fuß
- Geeignet
- Dichte, schwere Ware oder exklusive Containernutzung
- Stärke
- weniger Einzelumschlag der Packstücke
- Prüfen
- Nutzlast, Gewichtsverteilung und Ladefähigkeit prüfen

Container zwischen Haiphong, Cai Mep, Cat Lai, Da Nang und deutschen Seehäfen planen. Für gewerbliche Importe, Exporte und regelmäßige Verkehre.
B2B-Relation
Seefracht Vietnam–Deutschland verbindet gewerbliche Abholung, Vorlauf, Hafenabwicklung, FCL- oder LCL-Hauptlauf, Zollkoordination und Zustellung zu einer Transportkette. Die Relation funktioniert für Importe und Exporte. Private Pakete, Umzüge und reine Luftfrachtsendungen gehören nicht zu diesem Service-Owner. Allgemeine Importentscheidungen werden im separaten Vietnam-Hub erklärt.
Der Warenhandel zwischen EU und Vietnam erreichte 2025 insgesamt 76 Milliarden Euro. Laut EU-Kommission war Vietnam dabei der größte Warenhandelspartner der EU in ASEAN. Für Deutschland nennt das Auswärtige Amt unter anderem Elektronik, Textilien, Schuhe, Agrarerzeugnisse und Möbel als wichtige vietnamesische Exportgruppen.
Für die operative Planung zählen nicht nur Seehafen und Frachtrate. Abholregion, bestätigte Rotation, Transshipment, Equipment, Zollfreigabe, Free Time und der Nachlauf zum Empfänger bestimmen die tatsächliche Door-to-Door-Leistung. CARGOLO vergleicht diese Bausteine für die konkrete Sendung.
Häfen und Korridore
Haiphong bedient vor allem Nordvietnam, Cai Mep und Cat Lai den südlichen Produktionskorridor und Da Nang Zentralvietnam. In Deutschland sind Hamburg und Bremerhaven wichtige Gateways. Inlandentfernung, Ladeart, Equipment, Carrier, Transshipment und Zielort entscheiden, welches Hafenpaar die beste Gesamtroute bildet. Der aktuelle Gesamtfahrplan gibt den Ausschlag.
| Hafen | Einzugsgebiet | Ladungsprofil | Routing | Zielkorridor |
|---|---|---|---|---|
| Haiphong | Hanoi, Hai Duong und Nordvietnam | Elektronik, Maschinen, Textilien und Handelsware | Direkt oder über einen asiatischen Hub laut Fahrplan | Hamburg, Bremerhaven oder europäisches Gateway |
| Cai Mep | Südostvietnam und Großraum Ho-Chi-Minh-Stadt | FCL, industrielle Serienware und größere Volumen | Tiefwasser-Gateway mit serviceabhängiger Nordeuropa-Anbindung | Deutscher Seehafen oder benachbartes Nordeuropa-Gateway |
| Cat Lai | Ho-Chi-Minh-Stadt und südliches Produktionsumfeld | FCL, LCL und regionale Exportkonsolidierung | Häufig mit Feeder oder Transshipment im Hauptlauf | Nordeuropa mit organisiertem deutschen Nachlauf |
| Da Nang | Zentralvietnam und mittlerer Küstenkorridor | Regionale Handelsware, Möbel und kleinere Volumen | Feeder-Anbindung an einen bestätigten Asien-Service | Hamburg, Bremerhaven oder Rotterdam mit Nachlauf |

Hafenwahl nach Abholregion und bestätigtem Gesamtfahrplan
Der nächstgelegene Hafen ist nicht automatisch die beste Wahl. Equipment-Verfügbarkeit, Cut-off, Rotation, Transshipment und Nachlauf können die Gesamtkosten und den Liefertermin stärker beeinflussen als wenige Kilometer im Vorlauf.
Laufzeit mit Einordnung
DSV nennt für Hamburg nach Haiphong und Cat Lai eine Regellaufzeit von etwa vier bis sechs Wochen. Das ist eine Exportreferenz, keine Garantie für die Gegenrichtung. Hafen, Carrier, Transshipment und aktuelle Route verändern den Wert. Door-to-Door kommen Vorlauf, Zollfreigabe und Zustellung hinzu.
Belegte Referenz
4–6 Wochen
Hamburg–Haiphong und Hamburg–Cat Lai laut DSV Vietnam.
Vietnam-Anbindung
fahrplanabhängig
Direktverbindung, Feeder und Transshipment unterscheiden sich je Hafen und Carrier.
Door-to-Door
zusätzlich
Abholung, Cut-off, Export, Importfreigabe, Terminalabholung und Zustellung erweitern den Hafenlauf.
Für die Buchung gilt der bestätigte aktuelle Fahrplan. Rotation, Umleitung, Transshipment und Terminallage können sich ändern.
Laufzeitquelle öffnenLadeart entscheiden
FCL passt zu größeren, schweren oder schutzbedürftigen Sendungen, LCL zu kleineren B2B-Volumen ohne eigenen Container. Entscheidend sind nicht nur Kubikmeter, sondern Umschlag, Verpackung, Gewichtsverteilung, Equipment, Konsolidierungsweg und Gesamtkosten. Die Ladeart wird deshalb mit der gesamten Vietnam-Route verglichen. Dabei zählt das konkrete Warenprofil.

Equipment und Ladeart vor der Buchung bestätigen
Volumen und Gewicht
Wie viele Packstücke, Kubikmeter und Kilogramm werden tatsächlich verladen?
Schutz und Umschlag
Wie empfindlich ist die Ware gegenüber Konsolidierung, Entladung und erneutem Handling?
Gesamtkosten
Wie unterscheiden sich Vorlauf, Origin, Hauptlauf, Zielkosten und Standzeitrisiko?
Preis ohne Scheinpräzision
Der Containerpreis entsteht aus Vorlauf, Hafenabwicklung, Hauptlauf, Zuschlägen, Einfuhr, Nachlauf und Equipment-Rückgabe. FCL oder LCL, Hafenpaar, Maße, Gewicht, Warenart, Incoterm und Gültigkeit verändern das Angebot. Eine alte Pauschalrate bildet die tatsächliche Door-to-Door-Leistung deshalb nicht verlässlich ab. Gültige Sendungsdaten bleiben dafür unverzichtbar.
| Kostenschicht | Wovon sie abhängt | Benötigte Angabe |
|---|---|---|
| Vorlauf in Vietnam | Abholort, Inlandentfernung, Ladeart und Containerstellung | vollständige Adresse, Ladefenster und Zufahrt |
| Origin Handling | Exportabfertigung, Terminal, Dokumente und LCL-Konsolidierung | Cut-off, VGM und Exportfreigabe |
| Hauptlauf | Hafenpaar, FCL oder LCL, Equipment, Carrier und Routing | bestätigte Abfahrt und Ankunft |
| Zuschläge | Treibstoff, ETS, Saison, Sicherheit und lokale Positionen | Gültigkeit und enthaltene Leistungen |
| Einfuhr | Warennummer, Zollwert, Ursprung und Zollverfahren | EORI, Rechnung und erforderliche Nachweise |
| Nachlauf und Rückgabe | Zielort, Terminal, Entladung, Free Time und Depot | Freigabe, Zustellfenster und Leercontainerrückgabe |
Der Rechner verwendet Abhol- und Zielort, Packstücke, Maße, Gewicht und Warenprofil. Für komplexe FCL-, LCL- oder regelmäßige Verkehre ergänzt das Team die operativen Positionen individuell.
Containerpreis berechnenDokumente und Präferenz
Handelsrechnung, Packliste, Bill of Lading, Warennummer und EORI bilden die Basis der gewerblichen Einfuhr. Das EU-Vietnam-Handelsabkommen gilt seit 1. August 2020, eine Präferenz setzt jedoch einen passenden Ursprungsnachweis voraus. Je nach Ware kommen Sicherheits-, Produkt- oder Genehmigungsunterlagen hinzu. Alle Angaben werden vor der Buchung abgeglichen.
| Dokument | Funktion | Zeitpunkt |
|---|---|---|
| Handelsrechnung | Warenwert, Vertragsparteien, Währung und Lieferbedingung | vor Export- und Importabfertigung |
| Packliste | Packstücke, Maße, Gewichte und Verpackungsart | vor Buchungs- und Zolldatenabschluss |
| Bill of Lading | Beförderungsdokument mit Versender, Empfänger und Ladung | Entwurf vor Freigabe sorgfältig prüfen |
| Warennummer und EORI | Zolltarifliche Einordnung und Identifikation des Importeurs | vor Abgabe der Einfuhranmeldung |
| EVFTA-Ursprungsnachweis | mögliche Präferenz nach dem EU-Vietnam-Abkommen belegen | Form und Wortlaut vor Versand abstimmen |
| Sondernachweise | produkt-, sicherheits- oder genehmigungsbezogene Anforderungen | abhängig von Ware und Verwendungszweck |
76 Mrd. €
erreichte der Warenhandel zwischen EU und Vietnam 2025. Vietnam war der größte Warenhandelspartner der EU in ASEAN.
Quelle: EU-Kommission99 %
aller Zölle sollen im Rahmen des Handelsabkommens schrittweise entfallen. Die Präferenz bleibt waren- und nachweisabhängig.
EVFTA-Quelle öffnenNicht-EU
Waren aus Vietnam müssen zollrechtlich abgefertigt werden. Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und Einschränkungen werden geprüft.
Einfuhr beim ZollHandelsdaten: 2025. EVFTA-Stand: seit 1. August 2020 in Kraft. Seitenstand: August 2026. Die Angaben sind Sachinformationen und ersetzen keine individuelle Zollprüfung.
Durchgängiger Ablauf
Ein Vietnam-Container folgt sechs verbundenen Schritten: Sendungsprofil, Hafen- und Ladeartwahl, Fahrplan und Dokumente, Vorlauf und Verladung, Hauptlauf sowie Einfuhr und Zustellung. Jede Übergabe besitzt eigene Fristen. Die Gesamtplanung muss deshalb vor der ersten Abholung stehen. Verantwortlichkeiten und Status werden dabei durchgängig dokumentiert.
Abhol- und Zielort, Packstücke, Maße, Gewichte, Warenart, Incoterm und gewünschten Leistungsumfang vollständig zusammenführen.
Haiphong, Cai Mep, Cat Lai oder Da Nang sowie FCL oder LCL anhand der gesamten Door-to-Door-Route vergleichen.
Abfahrt, Routing, Transshipment, Cut-offs, VGM, Rechnung, Packliste und Bill-of-Lading-Daten vor der Übergabe prüfen.
Containerstellung oder LCL-Anlieferung organisieren, Ladung sichern und die rechtzeitige Terminalannahme sicherstellen.
Abfahrt, Umschlag, ETA und Fahrplanänderungen anhand der verfügbaren Carrier- und Terminalereignisse verfolgen.
Zollfreigabe, Terminalabholung, Nachlauf, Entladung und fristgerechte Equipment-Rückgabe als einen Ablauf koordinieren.
Fristen und Kapazität
Belastbare Vietnam-Verkehre planen Produktionskalender, Buchungsvorlauf, Cut-offs, VGM, Transshipment und Free Time gemeinsam. Rund um Tet können Kapazitäten und Übergaben stärker ausgelastet sein. Verantwortliche, Fristen, Dokumentenfreigaben und ein Ausweichfahrplan sollten deshalb vor der Abholung feststehen. Auch Dokumentenfehler können die nächste Abfahrt kosten.
Vor und nach dem vietnamesischen Neujahrsfest können Produktion, Vorlauf, Terminals und verfügbare Abfahrten stärker ausgelastet sein. Liefertermine brauchen deshalb zusätzlichen Vorlauf.
Dokumenten-, VGM- und Terminalfristen liegen vor der Schiffsabfahrt. Fehlende Daten können die Verladung auf eine spätere Abfahrt verschieben.
Vietnam-Verkehre nutzen je nach Hafen und Carrier einen asiatischen Hub. Für den Termin zählt die gesamte bestätigte Verbindung und nicht nur ein Teilstück.
Demurrage und Detention können entstehen, wenn Container oder Equipment länger als vereinbart am Terminal oder außerhalb genutzt werden.
Containerstatus und ETA helfen bei der Steuerung. Die mögliche finanzielle Wirkung überschrittener Freistelltage lässt sich separat prüfen.
Demurrage prüfenHäufige Fragen
Die häufigsten Fragen betreffen Laufzeit, Preis, Hafenwahl, FCL oder LCL, Dokumente, EVFTA und Tracking. Belastbare Antworten brauchen das konkrete Sendungsprofil und einen aktuellen Fahrplan. Die folgenden Kurzantworten geben den Planungsrahmen vor und zeigen benötigte Angaben. Sie zeigen außerdem, welche Daten CARGOLO konkret benötigt.
Detailplanung
Nach Hafen-, Ladeart-, Laufzeit- und Kostenentscheidung helfen die folgenden Owner bei angrenzenden Aufgaben: Vietnam-Import und EVFTA, allgemeine Seefrachtkosten, FCL oder LCL, Containermaße, Zolldokumente, Tracking und Standzeiten. So bleibt jede Detailfrage einer eindeutigen Seite zugeordnet. Jeder Link vertieft genau einen benachbarten Intent.
Transportwahl, EVFTA, Zoll, Dokumente, Warenprofile und Tet im Überblick.
Mehr erfahrenW/M, Zuschläge, Terminalpositionen und die allgemeine Preislogik einordnen.
Mehr erfahrenVollcontainer und Sammelcontainer relationsunabhängig gegenüberstellen.
Mehr erfahren20 Fuß, 40 Fuß und High Cube nach Innenmaßen und Kapazität vergleichen.
Mehr erfahrenRechnung, Packliste, Warennummer und weitere Unterlagen zuordnen.
Mehr erfahrenTransportereignisse und Route nach der Verladung zentral prüfen.
Mehr erfahrenFree Time, Demurrage und mögliche Zusatzkosten frühzeitig einordnen.
Mehr erfahrenLeistungsumfang und Buchungsprozess für weitere internationale Relationen.
Mehr erfahrenSende Abhol- und Zielort, Packstücke, Maße, Gewichte, Warenart und Leistungsumfang. Daraus entstehen Hafenwahl, Ladeart, bestätigter Fahrplan und aktueller Gesamtpreis.