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Seefracht Vietnam Deutschland
FCL und LCL sicher planen

Container zwischen Haiphong, Cai Mep, Cat Lai, Da Nang und deutschen Seehäfen planen. Für gewerbliche Importe, Exporte und regelmäßige Verkehre.

4–6 Wochen
Hamburg–Vietnam
DSV-Exportreferenz
76 Mrd. €
EU-Warenhandel
mit Vietnam im Jahr 2025
FCL + LCL
Containeroptionen
für B2B-Import und Export
150+
geprüfte Partner
im CARGOLO-Netzwerk
Stand: August 2026

B2B-Relation

Was umfasst Seefracht zwischen Vietnam und Deutschland?

Seefracht Vietnam–Deutschland verbindet gewerbliche Abholung, Vorlauf, Hafenabwicklung, FCL- oder LCL-Hauptlauf, Zollkoordination und Zustellung zu einer Transportkette. Die Relation funktioniert für Importe und Exporte. Private Pakete, Umzüge und reine Luftfrachtsendungen gehören nicht zu diesem Service-Owner. Allgemeine Importentscheidungen werden im separaten Vietnam-Hub erklärt.

Der Warenhandel zwischen EU und Vietnam erreichte 2025 insgesamt 76 Milliarden Euro. Laut EU-Kommission war Vietnam dabei der größte Warenhandelspartner der EU in ASEAN. Für Deutschland nennt das Auswärtige Amt unter anderem Elektronik, Textilien, Schuhe, Agrarerzeugnisse und Möbel als wichtige vietnamesische Exportgruppen.

Für die operative Planung zählen nicht nur Seehafen und Frachtrate. Abholregion, bestätigte Rotation, Transshipment, Equipment, Zollfreigabe, Free Time und der Nachlauf zum Empfänger bestimmen die tatsächliche Door-to-Door-Leistung. CARGOLO vergleicht diese Bausteine für die konkrete Sendung.

Häfen und Korridore

Welche vietnamesischen Häfen passen zur Sendung?

Haiphong bedient vor allem Nordvietnam, Cai Mep und Cat Lai den südlichen Produktionskorridor und Da Nang Zentralvietnam. In Deutschland sind Hamburg und Bremerhaven wichtige Gateways. Inlandentfernung, Ladeart, Equipment, Carrier, Transshipment und Zielort entscheiden, welches Hafenpaar die beste Gesamtroute bildet. Der aktuelle Gesamtfahrplan gibt den Ausschlag.

HafenEinzugsgebietLadungsprofilRoutingZielkorridor
HaiphongHanoi, Hai Duong und NordvietnamElektronik, Maschinen, Textilien und HandelswareDirekt oder über einen asiatischen Hub laut FahrplanHamburg, Bremerhaven oder europäisches Gateway
Cai MepSüdostvietnam und Großraum Ho-Chi-Minh-StadtFCL, industrielle Serienware und größere VolumenTiefwasser-Gateway mit serviceabhängiger Nordeuropa-AnbindungDeutscher Seehafen oder benachbartes Nordeuropa-Gateway
Cat LaiHo-Chi-Minh-Stadt und südliches ProduktionsumfeldFCL, LCL und regionale ExportkonsolidierungHäufig mit Feeder oder Transshipment im HauptlaufNordeuropa mit organisiertem deutschen Nachlauf
Da NangZentralvietnam und mittlerer KüstenkorridorRegionale Handelsware, Möbel und kleinere VolumenFeeder-Anbindung an einen bestätigten Asien-ServiceHamburg, Bremerhaven oder Rotterdam mit Nachlauf
Seefracht Vietnam Deutschland - Containerverladung im Hafen von Ho-Chi-Minh-Stadt

Hafenwahl nach Abholregion und bestätigtem Gesamtfahrplan

Der nächstgelegene Hafen ist nicht automatisch die beste Wahl. Equipment-Verfügbarkeit, Cut-off, Rotation, Transshipment und Nachlauf können die Gesamtkosten und den Liefertermin stärker beeinflussen als wenige Kilometer im Vorlauf.

Laufzeit mit Einordnung

Wie lange dauert Seefracht Vietnam–Deutschland?

DSV nennt für Hamburg nach Haiphong und Cat Lai eine Regellaufzeit von etwa vier bis sechs Wochen. Das ist eine Exportreferenz, keine Garantie für die Gegenrichtung. Hafen, Carrier, Transshipment und aktuelle Route verändern den Wert. Door-to-Door kommen Vorlauf, Zollfreigabe und Zustellung hinzu.

Belegte Referenz

4–6 Wochen

Hamburg–Haiphong und Hamburg–Cat Lai laut DSV Vietnam.

Vietnam-Anbindung

fahrplanabhängig

Direktverbindung, Feeder und Transshipment unterscheiden sich je Hafen und Carrier.

Door-to-Door

zusätzlich

Abholung, Cut-off, Export, Importfreigabe, Terminalabholung und Zustellung erweitern den Hafenlauf.

Für die Buchung gilt der bestätigte aktuelle Fahrplan. Rotation, Umleitung, Transshipment und Terminallage können sich ändern.

Laufzeitquelle öffnen

Ladeart entscheiden

Wann passen FCL und LCL für Vietnam?

FCL passt zu größeren, schweren oder schutzbedürftigen Sendungen, LCL zu kleineren B2B-Volumen ohne eigenen Container. Entscheidend sind nicht nur Kubikmeter, sondern Umschlag, Verpackung, Gewichtsverteilung, Equipment, Konsolidierungsweg und Gesamtkosten. Die Ladeart wird deshalb mit der gesamten Vietnam-Route verglichen. Dabei zählt das konkrete Warenprofil.

FCL 20 Fuß

Geeignet
Dichte, schwere Ware oder exklusive Containernutzung
Stärke
weniger Einzelumschlag der Packstücke
Prüfen
Nutzlast, Gewichtsverteilung und Ladefähigkeit prüfen

FCL 40 Fuß / High Cube

Geeignet
Voluminöse Handelsware und regelmäßige Vollcontainer
Stärke
mehr Ladevolumen für leichte bis mittelschwere Ware
Prüfen
Equipment, Containerstellung und Rückgabe-Depot bestätigen

LCL Sammelcontainer

Geeignet
Kleinere B2B-Sendungen ohne eigenen Vollcontainer
Stärke
nur den benötigten Frachtraum nutzen
Prüfen
W/M, Konsolidierung und zusätzliche Umschläge einplanen
Seefracht Vietnam Deutschland - Containerterminal am vietnamesischen Tiefwasserhafen

Equipment und Ladeart vor der Buchung bestätigen

Drei Fragen führen zur Ladeart

Volumen und Gewicht

Wie viele Packstücke, Kubikmeter und Kilogramm werden tatsächlich verladen?

Schutz und Umschlag

Wie empfindlich ist die Ware gegenüber Konsolidierung, Entladung und erneutem Handling?

Gesamtkosten

Wie unterscheiden sich Vorlauf, Origin, Hauptlauf, Zielkosten und Standzeitrisiko?

FCL und LCL allgemein vergleichen

Preis ohne Scheinpräzision

Welche Faktoren bestimmen den Containerpreis?

Der Containerpreis entsteht aus Vorlauf, Hafenabwicklung, Hauptlauf, Zuschlägen, Einfuhr, Nachlauf und Equipment-Rückgabe. FCL oder LCL, Hafenpaar, Maße, Gewicht, Warenart, Incoterm und Gültigkeit verändern das Angebot. Eine alte Pauschalrate bildet die tatsächliche Door-to-Door-Leistung deshalb nicht verlässlich ab. Gültige Sendungsdaten bleiben dafür unverzichtbar.

KostenschichtWovon sie abhängtBenötigte Angabe
Vorlauf in VietnamAbholort, Inlandentfernung, Ladeart und Containerstellungvollständige Adresse, Ladefenster und Zufahrt
Origin HandlingExportabfertigung, Terminal, Dokumente und LCL-KonsolidierungCut-off, VGM und Exportfreigabe
HauptlaufHafenpaar, FCL oder LCL, Equipment, Carrier und Routingbestätigte Abfahrt und Ankunft
ZuschlägeTreibstoff, ETS, Saison, Sicherheit und lokale PositionenGültigkeit und enthaltene Leistungen
EinfuhrWarennummer, Zollwert, Ursprung und ZollverfahrenEORI, Rechnung und erforderliche Nachweise
Nachlauf und RückgabeZielort, Terminal, Entladung, Free Time und DepotFreigabe, Zustellfenster und Leercontainerrückgabe

Aktuellen Preis mit Sendungsdaten berechnen

Der Rechner verwendet Abhol- und Zielort, Packstücke, Maße, Gewicht und Warenprofil. Für komplexe FCL-, LCL- oder regelmäßige Verkehre ergänzt das Team die operativen Positionen individuell.

Containerpreis berechnen

Fünf Angaben verhindern Rückfragen

  • vollständiger Abhol- und Zielort
  • Packstücke, Maße und Bruttogewichte
  • Warenbeschreibung und besondere Anforderungen
  • gewünschte Ladeart oder offener Vergleich
  • Incoterm und benötigter Door-to-Door-Umfang
Kostenlogik im Detail

Dokumente und Präferenz

Welche Dokumente und EVFTA-Nachweise werden benötigt?

Handelsrechnung, Packliste, Bill of Lading, Warennummer und EORI bilden die Basis der gewerblichen Einfuhr. Das EU-Vietnam-Handelsabkommen gilt seit 1. August 2020, eine Präferenz setzt jedoch einen passenden Ursprungsnachweis voraus. Je nach Ware kommen Sicherheits-, Produkt- oder Genehmigungsunterlagen hinzu. Alle Angaben werden vor der Buchung abgeglichen.

DokumentFunktionZeitpunkt
HandelsrechnungWarenwert, Vertragsparteien, Währung und Lieferbedingungvor Export- und Importabfertigung
PacklistePackstücke, Maße, Gewichte und Verpackungsartvor Buchungs- und Zolldatenabschluss
Bill of LadingBeförderungsdokument mit Versender, Empfänger und LadungEntwurf vor Freigabe sorgfältig prüfen
Warennummer und EORIZolltarifliche Einordnung und Identifikation des Importeursvor Abgabe der Einfuhranmeldung
EVFTA-Ursprungsnachweismögliche Präferenz nach dem EU-Vietnam-Abkommen belegenForm und Wortlaut vor Versand abstimmen
Sondernachweiseprodukt-, sicherheits- oder genehmigungsbezogene Anforderungenabhängig von Ware und Verwendungszweck

76 Mrd. €

erreichte der Warenhandel zwischen EU und Vietnam 2025. Vietnam war der größte Warenhandelspartner der EU in ASEAN.

Quelle: EU-Kommission

99 %

aller Zölle sollen im Rahmen des Handelsabkommens schrittweise entfallen. Die Präferenz bleibt waren- und nachweisabhängig.

EVFTA-Quelle öffnen

Nicht-EU

Waren aus Vietnam müssen zollrechtlich abgefertigt werden. Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und Einschränkungen werden geprüft.

Einfuhr beim Zoll

Handelsdaten: 2025. EVFTA-Stand: seit 1. August 2020 in Kraft. Seitenstand: August 2026. Die Angaben sind Sachinformationen und ersetzen keine individuelle Zollprüfung.

Durchgängiger Ablauf

Wie läuft ein Containertransport aus Vietnam ab?

Ein Vietnam-Container folgt sechs verbundenen Schritten: Sendungsprofil, Hafen- und Ladeartwahl, Fahrplan und Dokumente, Vorlauf und Verladung, Hauptlauf sowie Einfuhr und Zustellung. Jede Übergabe besitzt eigene Fristen. Die Gesamtplanung muss deshalb vor der ersten Abholung stehen. Verantwortlichkeiten und Status werden dabei durchgängig dokumentiert.

01
Schritt 01

Sendungsprofil erfassen

Abhol- und Zielort, Packstücke, Maße, Gewichte, Warenart, Incoterm und gewünschten Leistungsumfang vollständig zusammenführen.

02
Schritt 02

Hafen und Ladeart wählen

Haiphong, Cai Mep, Cat Lai oder Da Nang sowie FCL oder LCL anhand der gesamten Door-to-Door-Route vergleichen.

03
Schritt 03

Fahrplan und Dokumente bestätigen

Abfahrt, Routing, Transshipment, Cut-offs, VGM, Rechnung, Packliste und Bill-of-Lading-Daten vor der Übergabe prüfen.

04
Schritt 04

Vorlauf und Verladung steuern

Containerstellung oder LCL-Anlieferung organisieren, Ladung sichern und die rechtzeitige Terminalannahme sicherstellen.

05
Schritt 05

Hauptlauf überwachen

Abfahrt, Umschlag, ETA und Fahrplanänderungen anhand der verfügbaren Carrier- und Terminalereignisse verfolgen.

06
Schritt 06

Einfuhr und Zustellung abschließen

Zollfreigabe, Terminalabholung, Nachlauf, Entladung und fristgerechte Equipment-Rückgabe als einen Ablauf koordinieren.

Fristen und Kapazität

Wie lassen sich Tet, Cut-offs und Standzeiten beherrschen?

Belastbare Vietnam-Verkehre planen Produktionskalender, Buchungsvorlauf, Cut-offs, VGM, Transshipment und Free Time gemeinsam. Rund um Tet können Kapazitäten und Übergaben stärker ausgelastet sein. Verantwortliche, Fristen, Dokumentenfreigaben und ein Ausweichfahrplan sollten deshalb vor der Abholung feststehen. Auch Dokumentenfehler können die nächste Abfahrt kosten.

Tet und Produktionskalender

Vor und nach dem vietnamesischen Neujahrsfest können Produktion, Vorlauf, Terminals und verfügbare Abfahrten stärker ausgelastet sein. Liefertermine brauchen deshalb zusätzlichen Vorlauf.

Cut-off und VGM

Dokumenten-, VGM- und Terminalfristen liegen vor der Schiffsabfahrt. Fehlende Daten können die Verladung auf eine spätere Abfahrt verschieben.

Transshipment

Vietnam-Verkehre nutzen je nach Hafen und Carrier einen asiatischen Hub. Für den Termin zählt die gesamte bestätigte Verbindung und nicht nur ein Teilstück.

Free Time

Demurrage und Detention können entstehen, wenn Container oder Equipment länger als vereinbart am Terminal oder außerhalb genutzt werden.

Containerstatus und ETA helfen bei der Steuerung. Die mögliche finanzielle Wirkung überschrittener Freistelltage lässt sich separat prüfen.

Demurrage prüfen

Häufige Fragen

Was sollten Unternehmen zur Vietnam-Seefracht wissen?

Die häufigsten Fragen betreffen Laufzeit, Preis, Hafenwahl, FCL oder LCL, Dokumente, EVFTA und Tracking. Belastbare Antworten brauchen das konkrete Sendungsprofil und einen aktuellen Fahrplan. Die folgenden Kurzantworten geben den Planungsrahmen vor und zeigen benötigte Angaben. Sie zeigen außerdem, welche Daten CARGOLO konkret benötigt.

Detailplanung

Welche Seiten ergänzen die Vietnam-Seefracht?

Nach Hafen-, Ladeart-, Laufzeit- und Kostenentscheidung helfen die folgenden Owner bei angrenzenden Aufgaben: Vietnam-Import und EVFTA, allgemeine Seefrachtkosten, FCL oder LCL, Containermaße, Zolldokumente, Tracking und Standzeiten. So bleibt jede Detailfrage einer eindeutigen Seite zugeordnet. Jeder Link vertieft genau einen benachbarten Intent.

Vietnam-Seefracht konkret planen

Sende Abhol- und Zielort, Packstücke, Maße, Gewichte, Warenart und Leistungsumfang. Daraus entstehen Hafenwahl, Ladeart, bestätigter Fahrplan und aktueller Gesamtpreis.